Wirtschaft
16,2 Milliarden Liter, pro Tag: Die weltweite Nachfrage nach Öl wird 2023 laut der Internationalen Energieagentur auf ein neues Allzeithoch steigen – allen ökologischen Bestrebungen zum Trotz.
Der Siemens-Chef will aus dem Industriekonglomerat einen Techkonzern formen und zum Vorreiter des Digitalzeitalters machen. Vorbilder sind für ihn Alphabet und Amazon. Ist das konsequent oder übergeschnappt?
»Wenn schlechte Leute Probleme haben, tun sie schlechte Dinge«: Joe Biden hat mit drastischen Worten vor den Folgen der wirtschaftlichen Schwierigkeiten Chinas gewarnt. Dennoch wünsche er sich eine rationale Beziehung.
Die Großbank UBS hat die Garantien mit dem Schweizer Staat für die Not-Übernahme der Credit Suisse freiwillig aufgelöst. Alle außerordentlichen Hilfen seien zurückbezahlt – es fließt kein Steuergeld.
Die Umsätze und Gewinne sind weiterhin hoch – besonders bei Autobauern. Doch das Wachstum der bedeutendsten deutschen Börsenkonzerne wird laut einer Analyse der Berater von EY von der Inflation aufgezehrt.
Noch investiere man »patriotisch«, sagte der Vorstandsvorsitzende der Telekom Tim Höttges. Doch die Bedingungen hierzulande seien schlecht, auch wegen niedriger Preise. Investitionen im Ausland könnten sich mehr lohnen.
Die Bundesregierung wirft gut verdienenden Halbleitermultis Milliarden hinterher, damit sie ihre Fabriken im Land errichten. So will sie eine Deindustrialisierung verhindern, betreibt aber ein Nullsummenspiel.
Der Hersteller Swatch wirbt mit Uhren in Regenbogenfarben für LGBTQ-Rechte. Die malaysische Regierung hält die Zeitmesser für »schädlich für die Moral« – und droht Uhrenträgern mit Haftstrafe.
Um vom Erfolg des »Barbie«-Films zu profitieren, bringt Mattel die »seltsamen Barbie« von der Leinwand ins Spielwarengeschäft. Sie sieht aus wie eine Puppe, mit der zu viel gespielt wurde – und kostet stolze 50 Dollar.
Pilotenstreiks bei der Lufthansa sind erst einmal vom Tisch: Die Mitglieder der Pilotengewerkschaft Cockpit nehmen den ausgehandelten Tarifabschluss an. Er sieht ein sattes Gehaltsplus vor.
Rückschlag für die Fed: Die Verbraucherpreise stiegen im Juli um 3,2 Prozent und damit etwas stärker als im Vormonat. Das stellt die US-Notenbanker vor eine schwierige Entscheidung.
Der Streit über Obergrenzen beim Elterngeld läuft noch, da schlägt die Unionsfraktion eine weitere Ersatzleistung vor. Auch pflegende Angehörige sollten finanziell bessergestellt werden.