Schlagzeilen
Sektflaschen ohne festlichen Mantel aus bunter Folie? Eine neue EU-Regelung macht das möglich. Die Branche im Land der Sekttrinker hadert noch.
So wenige Blitze wurden in Deutschland seit 30 Jahren nicht mehr erfasst: 2022 zählten Messstationen 242.421 Einschläge. Im Jahr zuvor waren es fast doppelt so viele. Am meisten blitzte es im Allgäu.
Der Preisdruck in Deutschland lässt weiter nach: Die Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte sind weiter gesunken, und auch die Preise auf Großhandelsebene haben im Juli erneut nachgegeben.
Laut einer EU-Studie ist Werbung mit Nachhaltigkeit oft vage, irreführend oder nicht fundiert. Verbraucherschützer fordern mehr Klarheit: durch Regeln, Kontrollen - und im Zweifel auch Klagen. Von Ingo Nathusius.
Statt wie geplant nach Australien zu fliegen, sitzt Annalena Baerbock nun vorerst in der Wüste fest. Erneut hatte ein Flugzeug der Außenministerin eine Panne, kann nicht weiterfliegen. Das darf so nicht weitergehen.
Die Feuer auf Hawaii werden langsam eingedämmt. Die Trauer um die 93 bestätigen Toten bleibt - und auch die Fragen: Warum nahm die Katastrophe solche Ausmaße an? Und was lief bei der Warnung schief? Von Katharina Wilhelm.
In Erfurt haben sich mehrere mutmaßliche Neonazis aus Hessen an einer Massenschlägerei beteiligt. Rechtsradikale Parolen sollen zur Eskalation geführt haben. Mehrere Personen wurden verletzt. Die Polizei ermittelt.
Die Behauptung, die deutsche Wirtschaft habe sich China ausgeliefert, nutzt nur den Machthabern in Peking. Deutschland muss selbstbewusster auftreten.
Die italienische Hafenstadt Genua erinnert heute an 43 Menschen, die vor fünf Jahren bei dem Einsturz einer Brücke ums Leben kamen. Ein Unglück, das mit hoher Wahrscheinlichkeit hätte verhindert werden können. Von Elisabeth Pongratz.
Mit Sorge betrachten Kleinunternehmer und Mittelstand die Auftragslage für die kommenden Monate. Die Stimmung ist so schlecht wie lange nicht mehr.
Nimmt die Lebenserwartung zu, sollen die Menschen länger arbeiten: Das schlägt Ökonomin Grimm vor und stößt damit auf wenig Begeisterung. Bremens Bürgermeister nannte den Vorstoß "zutiefst ungerecht." Kritik kommt auch von CDU und FDP.
Erstmals seit Beginn der russischen Invasion ist Finanzminister Lindner in die Ukraine gereist. Es sei ein besonderer und bewegender Moment für ihn, in Kiew zu sein. Er will unter anderem seinen ukrainischen Amtskollegen treffen.