Schlagzeilen
Datenskandal in VWs interner Leiharbeitsfirma: In großen Konferenzen besprachen Vorgesetzte die Krankengeschichten einzelner Mitarbeiter. Einige der 600 Betroffenen wollen nun klagen.
Die Bundesregierung will die versprochenen Spritpreis-Entlastungen beschließen. In der ersten Lesung im Bundestag gibt es harsche Kritik der Opposition, die findet, dass es eine Reihe besserer Maßnahmen gebe.
Das Verteidigungsministerium reagiert auf die steigende Spionagegefahr durch Russland und China. Nach SPIEGEL-Informationen wurde die Nutzung von privaten Mobiltelefonen im Bendlerblock massiv eingeschränkt.
Der Energiepreisschock infolge des Irankriegs hat China bislang kaum getroffen. Die Wirtschaft legte im ersten Quartal deutlicher als erwartet zu. Doch es zeichnen sich Risiken ab.
Deutschland sehnt sich nach einem »Macher« wie Gerhard Schröder, der das Land auf einen Schlag aus der Reformstarre löst. Nötig wäre etwas ganz anderes.
Autofahrer klagen über die hohen Spritpreise – die Grünen sehen ein Tempolimit auf Autobahnen als Teil der Lösung. Unterstützung bekommen sie von einer Behörde.
Was hat Wolfgang Kubicki mit der FDP vor? Hier lästert er über seinen parteiinternen Konkurrenten und den Kanzler, spricht über seine Vorliebe für Weißwein und erklärt, warum er sein SPIEGEL-Abo gekündigt hat.
Er wäre der erste Linkenvorsitzende mit Migrationsgeschichte: Luigi Pantisano will sich nach dem Rückzug von Jan van Aken als Parteichef der Linken bewerben. Den Entschluss bezeichnete er als Schritt der »Demut«.
Die Fitnessstudios in Deutschland haben laut einer Studie so viele Mitglieder wie nie zuvor. Vor allem für Neukunden dürfte es allerdings teurer werden.
Unionsfraktionschef Jens Spahn bedient die Sehnsucht in CDU und CSU nach einer Rückkehr zur Atomkraft: Er bringt eine Reaktivierung der abgeschalteten Meiler ins Spiel.
Schiebt er die FDP nach rechts? Was Wolfgang Kubicki mit den Liberalen plant. Was Lars Klingbeil im Trump-Land blüht. Und: Warum das Wal-Drama in die nächste Runde geht. Das ist die Lage am Donnerstagmorgen.
1000 Euro steuerfrei für Beschäftigte – so lautet das Versprechen der Bundesregierung. Doch zahlen sollen die Arbeitgeber, die von dem Plan überrumpelt wurden. Ihr Verband BDA spricht laut einem Medienbericht von einem »zentralen Fehler«.