Wirtschaft
Von Berlin nach Wien in vier Stunden: Europas Metropolen sollen schneller per Zug erreichbar werden. Dafür müssten die Netze aber massiv ausgebaut werden, vor allem Deutschland hat laut einer Studie Nachholbedarf.
SPD, Grüne und FDP haben sich zuletzt vor allem über energie- und klimapolitische Fragen gestritten. Vertreter der drei Parteien sind trotzdem zufrieden – und setzen für die zweite Hälfte der Legislaturperiode auf große Ziele.
Jahrelang waren Immobilien eine sichere Investition, deren Wert beständig wuchs. Doch nun verfallen die Preise vor allem bei unsanierten Objekten – Verkäufer müssen erhebliche Abschläge hinnehmen. Ist das die Gelegenheit für Käufer?
1&1 will mehr Konkurrenz im Mobilfunk schaffen und ein eigenes Netz aufbauen. Doch Vorstandsboss Dommermuth kommt bisher kaum voran, der Aktienkurs ist im Keller. Sein Vorwurf an Politik und Konkurrenz: »Man hat uns hängen lassen.«
Mit Baseball, Basketball und Football macht Jay-Z schon länger Geschäfte. Jetzt übernimmt die Firma des Hip-Hop-Stars eine Fußballagentur, die auch Real-Spieler Vinicius Junior unter Vertrag hat.
Mehr als jede vierte Wohnung wird inzwischen möbliert angeboten – oft zu einer hohen Miete. Die SPD will den Preisanstieg mit mehr Regulierung bremsen, die FDP widerspricht.
Steak, Hackfleisch, Schnitzel: Wie die Tiere für die Fleischherstellung gehalten wurden, sollen Verbraucher leichter erkennen können. Der Bundesrat hat ein Gesetz für ein staatliches Tierhaltungslogo gebilligt.
Wegen der Wirecard-Pleite erwarten Markus Braun zahllose Gerichtsverfahren. Für ihre Finanzierung möchte der Ex-Konzernchef zehn Millionen von seiner Manager-Haftpflicht. Doch das Landgericht Düsseldorf macht ihm wenig Hoffnung.
Kurz vor dem Börsengang geriet die Ant Group von Alibaba-Eigentümer Jack Ma ins Visier der Behörden. Nach jahrelanger Auseinandersetzung soll der Konzern nun ein hohes Bußgeld zahlen. Investoren hoffen auf einen Kurswechsel des Staats.
Monika Schnitzer hat recht: Die Witwenrente ist zutiefst ungerecht. Noch immer subventionieren wir Nicht-Arbeit, bestrafen gelebte Gleichstellung – und schaden damit sogar unserem Wohlstand. Es ist ein Irrsinn.
Die Sozialdemokraten im EU-Parlament schlagen Alarm: Firmen der Chemie- und Metallbranche wanderten ab – wegen hoher Strompreise. Doch ausgerechnet SPD-Kanzler Scholz sieht die geforderten Subventionen skeptisch.
Die Bundesregierung würde auf Rügen gerne Flüssiggas importieren, das Parlament hat zugestimmt. Vor Ort sind viele nicht begeistert – die Gemeine Binz wählt den Rechtsweg.