Schlagzeilen
Die deutsche Außenministerin wollte dem nigerianischen Volk einen Dienst erweisen und koloniale Raubkunst zurückgeben. Stattdessen hat sie den Anführer des Königreiches Benin wohl zu einem sehr reichen Mann gemacht.
Bei einer Kundgebung in der moldauischen Hauptstadt Chisinau haben sich Zehntausende zum Zeichen eines geeinten Europas versammelt. Präsidentin Sandu warb dabei für einen baldigen Beitritt der Republik in die EU. Von St. Laack.
Für Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intergeschlechtliche gibt es immer noch zu wenig bedarfsgerechte Plätze. Denn in der Pflegebranche fehlt das Wissen über queere Lebensweisen. Von Jonas Kühlberg.
In Umfragen zur Parlamentswahl musste Griechenlands Ministerpräsident Mitsotakis an Stimmen einbüßen, liegt aber vor Ex-Regierungsschef Tsipras. Heute entscheiden die Bürger an den Wahlurnen. Die Regierungsbildung könnte schwierig werden.
Griechenland wählt ein neues Parlament. Kann Premierminister Kyriakos Mitsotakis seinen Reformkurs fortführen – oder kommen Alexis Tsipras und Yanis Varoufakis wieder zurück?
Kulturstaatsministerin Claudia Roth ist bei einem jüdischen Musikwettbewerb mit Buhrufen konfrontiert worden. Der Zentralrat der Juden spricht von "aufgestautem Frust".
Ein Besuch des rechtsextremen Sicherheitsministers Itamar Ben-Gvir auf dem Tempelberg hat erneut heftige Proteste provoziert. Israel sei dort »der Hausherr«, sagte Ben-Gvir – und stellte so den Status quo infrage.
Markus Söder führe lieber "Kulturkampfdebatten", als sich um den Ausbau der Erneuerbaren zu kümmern, sagt Grünen-Chefin Ricarda Lang. Sie bekam Applaus.
Im Iran hat das islamische Regime drei Demonstranten hinrichten lassen. Nun sollen mehrere Familienmitglieder der Hingerichteten festgenommen worden sein.
Zwei russische Exil-Journalistinnen haben nach dem Besuch einer Konferenz eines Kremlkritikers in Berlin über Vergiftungssymptome geklagt. Die Frauen berichteten von Schmerzen und Taubheit. Jetzt ermittelt die Polizei.
Solidarität mit der Ukraine, deutliche Positionierung gegenüber China und 19 Milliarden Euro für humanitäre Krisen: Beim G7-Gipfel wurde Einigkeit demonstriert. Gastgeber Kishida spricht von einem "historischen Gipfel". Von Jakob Mayr.
Der israelische Polizeiminister hat den Tempelberg in Jerusalem besucht. Jordanien und die Palästinenserbehörde bezeichnen den Besuch als Provokation.