Schlagzeilen
Traditionell schaut der Verteidigungsminister in der Weihnachtszeit bei im Ausland stationierten Truppen vorbei. Boris Pistorius hat nun einen Besuch in Rumänien und Polen abgesagt – aber einen Vertreter bestimmt.
Vor der mit Spannung erwarteten Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve am Mittwoch bleiben die Anleger an der Wall Street in Deckung. Auch der DAX dürfte zum Handelsstart auf der Stelle treten.
Eigentlich besteht eine Waffenruhe, Israel hat dennoch Trainingsgelände der Hisbollah im Südlibanon attackiert. In Jerusalem hissten Behörden zugleich die israelische Flagge – auf einem Uno-Gebäude.
Die USA lockern die Auflagen für den NVIDIA-Exporte nach China. Der Techkonzern soll höherwertige KI-Chips als bislang exportieren dürfen. Für die leistungsstärksten Chips gibt es aber kein Go von Trump.
Die junge Gruppe in der Union mischt im Rentenstreit weiter mit: Nach dem Vorstoß aus dem SPD-Lager, das Eintrittsalter an die Zahl der Beitragsjahre zu knüpfen, macht ein CDU-Politiker einen weiteren Vorschlag.
Trotz massiver Kritik schwächt die EU ihr geplantes Lieferkettengesetz ab. Die Vorgaben zum Menschenrechtsschutz sollen für viel weniger Unternehmen gelten. Kanzler Merz hatte sogar ein Aus des Gesetzes gefordert.
Wer später ins Berufsleben einsteigt, soll auch später in den Ruhestand – und so die Rente retten. Die Ökonomen-Idee findet Anklang bei Union und SPD. Doch ist das wirklich sinnvoll? Martin Werding von den Wirtschaftsweisen sagt: Nein.
»Sinnlose Angriffe auf Zivilisten«, Gemetzel an Krankenhäusern: Die WHO zeigt sich nach jüngsten Gefechten im Sudan alarmiert. Die Milizen im Land kämpfen unvermindert weiter.
In der ARD stellt sich Friedrich Merz Publikumsfragen und wird von einer Studentin scharf für seine »Stadtbild«-Formulierung kritisiert. Der Kanzler nimmt die Kritik an – und sagt, was er heute anders formulieren würde.
US-Präsident Trump hat der Ukraine einen Friedensplan vorgelegt, der massive Zugeständnisse an Russland beinhaltet. Kyjiw hat sich beim Lesen Zeit gelassen – und nun einen etwas anderen Gegenentwurf parat.
Das europäische Lieferkettengesetz sollte Unternehmen weltweit konsequenter zum Schutz der Menschenrechte drängen. Nun allerdings legt die EU eine entschärfte Version vor, die nur noch wenige Großunternehmen betrifft.
Seit Wochen wird um den US-Friedensplan gerungen, doch bei einem möglichen Kompromiss zieht die Ukraine klare Grenzen: Gebietsabtretungen kommen nicht infrage. Ein gekürzter Entwurf des Plans geht nun wieder an die USA.