Schlagzeilen
Mit einem Anruf beim US-Präsidenten versuchen die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich und Großbritannien, über die Ukraineverhandlungen auf dem Laufenden zu bleiben. Es sei ein entscheidender Moment.
Das Urteil zur neuen Grundsteuer entfacht die Wut vieler Immobilienbesitzer. Elon Musks X behindert deutsche Ermittlungsbehörden. Und die Unesco mag italienische Küche. Das ist die Lage am Mittwochabend.
Bei 36 Millionen Grundstücken in Deutschland muss die Bewertung für die Grundsteuer nicht sehr detailliert sein: So hat der Bundesfinanzhof entschieden. Vor dem Verfassungsgericht wird die Steuer dennoch landen.
Einem Bericht zufolge stören sich die Unionsminister Dobrindt und Reiche an Formulierungen im Gesetzentwurf zur Grundsicherung. Die SPD reagiert verstimmt, der Kanzler spricht lediglich von »offenen Fragen«.
Bratwurst für sechs Euro, Glühwein für acht Euro, Kartoffelpuffer für 20 Euro: Gefühlt werden Weihnachtsmärkte immer teurer. Stimmt das überhaupt?
Grünenpolitiker Wolfram Günther möchte eine Beteiligung seines Bundeslandes an Volkswagen. Die nötigen Mittel dafür stünden zur Verfügung. Landesregierung und sächsischer VW-Betriebsrat reagieren verhalten.
Ein Mann übernimmt eine Vaterschaft, obwohl weder biologisch noch partnerschaftlich eine Verbindung besteht. Die Bundesregierung geht gegen diesen Sozialbetrug vor. Kritiker halten den Aufwand für unverhältnismäßig.
Mit wem und worüber hat Katherina Reiche bei einem Treffen in Südtirol geredet? Das Wirtschaftsministerium blockt dazu weiter ab: Der Termin sei nicht dienstlich gewesen, daher wisse man von nichts. Die Grünen sind empört.
Die Deutschen leben immer länger, trotzdem wird der Wunsch nach möglichst früher Rente zum Fetisch der Nation. Das kann nicht funktionieren und ist auch nicht gerecht.
Der Poker bei der Übernahme von Warner Bros. zeigt, welcher Willkür die US-Wirtschaft in Trumps zweiter Amtszeit unterliegt. Die Frage ist, wie lange die Konjunktur das noch verkraftet.
Die Deutsche Post ist bei Briefdienstleistungen von der Umsatzsteuer befreit, Konkurrenzunternehmen teilweise nicht. Die Monopolkommission findet das unfair und warnt vor einem Aus der Alternativen.
Europa ist keine Freihandelszone, muss aber angesichts der politischen Neuordnung der Welt durch Donald Trump eine werden. Viel Zeit bleibt dafür nicht, doch Lösungsansätze gibt es zum Glück schon.