Ausland
Zwei US-Staaten wehren sich juristisch gegen das Vorgehen von ICE-Agenten: Minnesota spricht von einer »Invasion durch die Bundesregierung«, Illinois beschuldigt Washington, ein »Klima der Angst« zu schaffen.
In seinem Onlinenetzwerk postet der US-Präsident ein Bild, das ihn auch als venezolanischen Staatschef betitelt. Die tatsächliche geschäftsführende Präsidentin in Caracas findet dafür deutliche Worte.
Mit neuen Strafzöllen will US-Präsident Donald Trump den Druck auf Teheran wegen der gewaltsamen Niederschlagung von Massenprotesten erhöhen. Betroffen davon wären unter anderem China, Russland und die Türkei.
Der Konflikt zwischen Senator Mark Kelly und dem Trump-Lager geht weiter: Kelly zieht vor Gericht, nachdem das Pentagon ihn sanktioniert hat. Auslöser war ein Video, in dem er US-Soldaten vor illegalen Befehlen warnte.
In der Nacht zum 9. Januar kam es zu Angiffen auf Energieanlagen sowohl auf ukrainischer als auch auf russischer Seite. In der russischen Region Belgorod spricht man von einer »katastrophalen« Lage und andauernden Einschränkungen.
Bis 2030 will Maia Sandu die kleine Republik Moldau in die Europäische Union führen. Zum Schutz des Landes vor russischer Einflussnahme hält sie aber offenbar auch andere Wege für möglich.
Nach den landesweiten Protesten gegen Trumps ICE-Truppe schickt die US-Regierung Hunderte weitere Sicherheitskräfte nach Minnesota. Handyvideos zeigen eine weitere brutale Festnahme.
Donald Trumps unverhohlenes Gerede von einer Übernahme Grönlands setzt auch die Bundesregierung unter Druck. Nun meldet sich Kanzler Merz abermals zu Wort. Deutlicher wird hingegen eine Politikerin auf der Insel.
In Polen droht dem ehemaligen Justizminister Zbigniew Ziobro eine lange Haftstrafe. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem Veruntreuung vor. Nun hat Ziobro offenbar Asyl in Budapest erhalten.
Kein Internet, kein Telefon: Das iranische Regime legt im Kampf gegen die Massenproteste die Kommunikation des Landes lahm. Die Menschen gehen offenbar trotzdem weiter auf die Straße. Auch wenn sie um ihr Leben fürchten müssen.
Iranische Diplomaten haben nun in Straßburg Hausverbot. Das EU-Parlament werde nicht dazu beitragen, »ein Regime zu legitimieren, das sich durch Folter, Repression und Mord an der Macht hält«, schrieb Präsidentin Metsola.
Donald Trump will Grönland. Grönland, Dänemark und die EU wollen nicht, dass die USA die Insel annektieren. Nato-Generalsekretär Mark Rutte bringt nun eine stärkere Bündnispräsenz in der Arktis ins Spiel.