Ausland
Die Ukraine verteidigt sich seit 500 Tagen gegen die russische Invasion, unter der auch die Zivilbevölkerung extrem leidet. Der ukrainische Präsident Selenskyj wirbt im Ausland weiter um Unterstützung. Eine Entscheidung der USA sorgt auch für Kritik. Was heute im Krieg gegen die Ukraine passiert ist.
Recep Tayyip Erdoğan zeigt sich einer Mitgliedschaft der Ukraine in der Nato nicht abgeneigt. Beim Treffen mit Wolodymyr Selenskyj drängt der türkische Präsident aber auch auf »Friedensgespräche« mit Russland.
Die niederländische Regierungskoalition von Ministerpräsident Rutte konnte sich nicht auf eine strengere Einwanderungspolitik einigen – und ist daran zerbrochen. Nun wird wohl im November neu gewählt.
Waffen mit Senfgas oder Sarin führten zu schrecklichsten Angriffen auf Menschen. Die USA schließen nun mit dem Kapitel ab: Nach Angaben eines Senators wurden die letzten Chemiewaffen im eigenen Arsenal zerstört.
Berichten zufolge soll Russlands Außenminister Sergei Lawrow zwei Monate nach dem russischen Überfall auf die Ukraine mit US-Beamten über ein mögliches Kriegsende gesprochen haben. Wolodymyr Selenskyj sagt, dass ihn ein Kreml-Sturm von Ramsan Kadyrow nicht wundern würde. Was heute im Krieg gegen die Ukraine passiert ist.
Kurz vor dem Nato-Gipfeltreffen legen sich die Mitgliedsländer fest: Sie wollen künftig mindestens zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgeben. Deutschland muss die Ausgaben dafür erheblich erhöhen.
Joe Bidens Sicherheitsberater spricht von einer schwierigen, aber notwendigen Entscheidung: Die US-Regierung bestätigt, dass sie der Ukraine zur Verteidigung gegen Russland auch umstrittene Streumunition liefern wird.
Aus für die Regierung von Ministerpräsident Mark Rutte: Niederländische Medien berichten, die Vierer-Koalition sei im Streit über den Kurs in der Asylpolitik zerbrochen. Ein letzter Einigungsversuch sei gescheitert.
Großbritannien: Staatssekretär für Einwanderung lässt Wandbilder in Asylzentrum für Kinder übermalen
Willkommenskultur im Südosten Englands: In Kent sind Micky Maus und Balu der Bär von den Wänden eines Ankunftszentrums für unbegleitete minderjährige Geflüchtete verschwunden. Die Bilder hätten die falsche Botschaft gesendet.
Jeweils 45 Soldaten sollen die ukrainische und die russische Armee gegenseitig übergeben haben. Die Erleichterung ist groß, auf beiden Seiten. Und am Atomkraftwerk Saporischschja gibt es leichte Entwarnung.
Die Zahl der beteiligten Länder an der deutschen Luftabwehrinitiative Sky Shield wächst: Nun haben zwei deutsche Nachbarländer ihren Beitritt bekräftigt.
Erst die Verlegung taktischer Atomwaffen nach Belarus, dazu die mögliche Stationierung von Wagner-Söldnern: Kurz vor dem Nato-Gipfel in Vilnius zeigen sich die Präsidenten dreier Nachbarländer alarmiert.