Schlagzeilen
Am Wochenende forderte Papst Leo XIV. ein Ende von Kriegen und kritisierte »Allmachtsfantasien«. US-Präsident Donald Trump fühlt sich offenbar angesprochen und teilt nun seinerseits gewaltig aus.
Im Interview mit einem US-Sender bekräftigt Kubas Präsident, er wolle keinen Krieg mit Washington. Zugleich gibt er sich kämpferisch: »Wenn wir sterben müssen, werden wir sterben.«
Nach dem Wahlsieg des ungarischen Oppositionsführers Magyar und dessen Tisza-Partei ist die Erleichterung in Berlin und Brüssel groß. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hört "das Herz Europas in Ungarn" stärker schlagen.
Zuletzt gab es weniger tödliche US-Angriffe auf mutmaßliche Drogenschmuggler auf See. Jetzt gibt es zwei neue Attacken.
Lufthansa-Reisende müssen sich auch zu Wochenbeginn auf zahlreiche Ausfälle einstellen. Heute und morgen legen die Piloten die Arbeit nieder. Erst am Freitag hatte das Kabinenpersonal der Fluggesellschaft gestreikt.
Bei der Wahl in Ungarn zeichnet sich eine Niederlage der regierenden Fidesz-Partei ab. Nach Auszählung von mehr als 65 Prozent der Stimmen liegt die Partei des Oppositionsführers Magyar deutlich vorn. Orban gestand bereits seine Niederlage ein.
Wirtschaftsministerin Reiche legte sich offen mit SPD-Vizekanzler Klingbeil an und zog damit den Ärger von Kanzler Merz auf sich. Aus ihrer eigenen Partei kamen Rücktrittforderungen. Nun stellen sich Parteifreunde hinter sie.
Auch vor Singapur verläuft eine der weltweit wichtigsten Schifffahrtsrouten: die Straße von Malakka. Im Streit zwischen den USA und Iran über die Straße von Hormus hat sich der Stadtstaat nun ungewohnt deutlich positioniert.
Mit einer Seeblockade will US-Präsident Trump die Kontrolle über die Straße von Hormus zurückgewinnen. Die iranischen Revolutionswächter sehen in US-Kriegsschiffen, die sich der Meerenge nähern, einen Bruch der Waffenruhe.
Fast 25 Jahre sind die Anschläge vom 11. September her - eigentlich sollte der Prozess gegen die mutmaßlichen Hintermänner längst begonnen haben. Doch noch immer werden sie ohne Prozess gefangen gehalten. Ein Besuch in Guantánamo. Von S. Schmidt.
In kaum einem Land wird die Todesstrafe so häufig verhängt wie in Saudi-Arabien, meist wegen Drogendelikten, oft gegen Ausländer. Nun sind gleich sieben Urteile an nur einem Tag vollstreckt worden.
Die Spritpreise bleiben hoch, während die Bundesregierung darüber streitet, wie die Menschen entlastet werden können. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze verlangt schnell greifende Maßnahmen und warnt vor einer verheerenden Außenwirkung.