Schlagzeilen
In Beiträgen auf LinkedIn stichelte die UniCredit gegen die Commerzbank. Das hat die Finanzaufsicht auf den Plan gerufen: Es handele sich um »unzulässige Werbung«.
Die wirtschaftlichen Verwerfungen durch den Irankrieg könnten Deutschland hart treffen, warnt Matthias Miersch. Im schlimmsten Fall müssten alle Optionen auf den Tisch, auch eine Ausnahme von der Schuldenbremse.
Donald Trump wollte den Fed-Chef loswerden, jetzt beendet das US-Justizministerium die Ermittlungen gegen ihn. Belege für ein Fehlverhalten gibt es nicht. Was das über die Grenzen seiner Macht verrät.
Schwarz-Rot tut sich schwer, mit den Krisen in der Welt Schritt zu halten. Trump und das iranische Regime belauern sich. Und: In Gaza dürfen Menschen wählen – wenn auch sehr begrenzt. Das ist die Lage am Samstagmorgen.
Der Angriff auf Nutzer der Messenger-App Signal betrifft auch die Bundesregierung direkt. Bildungsministerin Karin Prien und Bauministerin Verena Hubertz gehören nach SPIEGEL-Informationen zu den Opfern der Kampagne.
Die deutsche Wirtschaft verliert langsam die Geduld: Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger warnt die Bundesregierung vor ihrer »Kleinklein-Strategie« – und fordert echte Reformen statt weiteres Abwarten.
Seit Wochen muss Friedrich Merz derbe Eier-Scherze ertragen, jetzt hat ihn auch noch Wolfgang Kubicki als »Eierarsch« bezeichnet. Die CDU reagiert verschnupft. Sie hätte besser still ihre Wunden geleckt.
In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern hofft die extreme Rechte auf absolute Mehrheiten, um endlich an die Macht zu kommen. Doch Zweifel an Personal und Vorbereitung bleiben – auch in der eigenen Partei.
Der Generalbundesanwalt ermittelt wegen eines Spionageangriffs auf Politikerchats. Die Bundesregierung beschließt den Tankrabatt. Und in Peking werden auf der Motorshow Wunderbatterien gezeigt. Das ist die Lage am Freitagabend.
Quertreiber Viktor Orbán ist abgewählt, er kann künftig keine EU-Entscheidungen mehr blockieren. Beim informellen EU-Gipfel auf Zypern zeigt sich: Damit sind nicht alle Schwierigkeiten beseitigt.
Die US-Regierung liefert sich eine erbitterte Auseinandersetzung mit der Zentralbank. Nun will die Justiz nicht mehr strafrechtlich gegen Fed-Chef Jerome Powell vorgehen, ein Nachfolger kann nun ernannt werden.
»Von 600 Dollar auf 100 Dollar entspricht einer Ersparnis von 600 Prozent«, irrt US-Gesundheitsminister Kennedy. Sein Chef Donald Trump versucht, den Rechenfehler schönzureden. Und macht alles nur noch schlimmer.