Schlagzeilen
Es ist eine Kampfansage an den britischen Premier: Gesundheitsminister Streeting ist zurückgetreten. Damit steigt der Druck auf Starmer. Streeting könnte sich um den Labour-Vorsitz bemühen. Genau wie Ex-Vizeregierungschefin Raynar.
Im Libanon und in Mali töten verkabelte Drohnen erfahrene Soldaten. Die günstigen Waffen fallen zunehmend nichtstaatlichen Akteuren in die Hände und könnten zum globalen Problem werden.
Wie wichtig ist es, auch 80 Jahre nach den Gräueltaten der NS-Zeit in Deutschland, die Erinnerung weiter wachzuhalten? Wir haben Menschen auf der Straße in Berlin dazu befragt.
Jubelnde Blumenkinder, viele warme Worte, und von hohen Zöllen ist keine Rede mehr: Beim gemeinsamen Gipfel in China zelebrieren Xi Jinping und Donald Trump ihre »Freundschaft«.
US-Außenminister Rubio beklagte, Iran verfüge mit der Straße von Hormus über eine »wirtschaftliche Nuklearwaffe«. Europa drohen an anderer Stelle aber noch größere Gefahren.
Seit Anfang Mai galten zwei US-Soldaten im Süden Marokkos als verschwunden. Inzwischen wurden beide tot aufgefunden, vermutlich starben sie bei einem Unfall.
Die Börsenkurse schießen trotz des Irankriegs in neue Rekordhöhen. Hier spricht Fondsmanager Bert Flossbach über die Gründe und ein Problem, das er beim beliebten Aktienindex MSCI World sieht.
Die Regierungskrise in London eskaliert: Gesundheitsminister Streeting verlässt das Kabinett – aus Protest gegen Premier Starmer. Auch Ex-Vizepremierministerin Rayner will um den Vorsitz der Labour Party kämpfen.
Vor Studierenden hat Papst Leo XIV. eine »Vergiftung der Zukunft« durch Kriege angeprangert. Dadurch könnte auch sein Streit mit US-Präsident Trump erneut eskalieren.
Lange kam kaum ein Schiff durch die Straße von Hormus. Jetzt macht Iran offenbar Ausnahmen für seinen engen Partner China.
Für sein Lebenswerk hat der Italiener Mario Draghi in Aachen den Karlspreis verliehen bekommen. Bundeskanzler Merz hob in seiner Festrede vor allem die Verdienste des früheren EZB-Chefs während der Euro-Finanzkrise hervor.
Friedrich Merz sieht Europa auf dem Weg zu »einer Macht, die den Stürmen dieser neuen Zeit trotzt«. Beim Karlspreis plädierte der Kanzler für eine zu diesem Bild passende Neugestaltung des EU-Haushalts.