Schlagzeilen
Das Haushaltschaos der Regierung stürzt die Industrie ins Ungewisse. Ohne Fördergelder wackelt die ökologische Transformation. Drei Beispiele zeigen, wie ernst die Lage ist.
Das BKA veröffentlicht erschreckende Zahlen zur Gewalt, in den Niederlanden beginnt das Ringen um eine Regierungskoalition – und aus China lassen Meldungen über eine neue Lungenkrankheit aufhorchen. Das ist die Lage am Donnerstagabend.
Finanzminister Lindner hat einen Nachtragshaushalt für 2023 verkündet, um die Vorgaben des Verfassungsgerichts zur Schuldenbremse zu erfüllen. Nach SPIEGEL-Informationen kostet das eine stattliche Milliardensumme.
Er informierte sich über die Herstellung von Cyanid und entschloss sich zu einem Anschlag: Nun ist ein 26 Jahre alter Iraner in Nordrhein-Westfalen verurteilt worden. Auch nach der Haft soll er nicht wieder freikommen.
Einfach waren die Verhandlungen über eine Neuaufstellung der Kliniken in Deutschland nie.
Oppositionsführer Friedrich Merz darf sich nach SPIEGEL-Informationen über einen Auslandstermin freuen: Frankreichs Präsident Macron lädt den CDU-Chef nach Paris ein. Das ist auch eine Spitze gegen Kanzler Scholz.
Wenn das Land die Krisenspirale durchbrechen will, sollte es die Vereinbarkeit von Beruf und Familienarbeit erleichtern und mehr Frauen in Führung und Beschäftigung bringen.
Obwohl Ungarn mit der EU im Streit liegt, bekommt das Land mehrere hundert Millionen Euro Vorschuss aus den EU-Hilfen – ohne Bedingungen.
Die Bundesländer wollen wissen, wie es nach dem Urteil aus Karlsruhe mit der Förderung von Milliardenprojekten weitergeht. Bei einem Krisentreffen in Berlin möchte Bundeswirtschaftsminister Habeck seine Landeskollegen beruhigen.
Der Landtag in Schleswig-Holstein hat am Donnerstag eine Haushaltsnotlage für 2023 und 2024 in Schleswig-Holstein festgestellt. Das auch von SPD und SSW unterstützte Vorgehen begründete Schwarz-Grün mit dem Aufeinandertreffen unterschiedlicher Krisen.
Nach dem Karlsruher Haushaltsurteil drohte ein Verfassungsbruch im Etat für das laufende Jahr.
Die Geschäfte mit den Gläsern zogen nach dem Insolvenzantrag der Traditionsmarke Weck wieder kräftig an. Nun übernimmt ein Finanzinvestor das Unternehmen, Standorte und die meisten Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.