Deutschland
Vier von fünf Deutschen finden es ungerecht, wie der Wohlstand im Land verteilt ist. Das zeigt eine aktuelle ARD-Umfrage. Viele befürworten eine Vermögens- und höhere Erbschaftssteuer. Von K. Hansen und F. Riesewieck.
Obwohl die Wehrpflicht weiterhin ausgesetzt ist, verweigern immer mehr Männer den Kriegsdienst. Im ersten Quartal dieses Jahres waren es mehr als 2.600 - das entspricht fast 70 Prozent der gesamten Anträge aus 2025.
Viele junge Menschen in Deutschland sorgen sich vor der Bedarfswehrpflicht und verweigern den Kriegsdienst. Laut einem Medienbericht könnte in diesem Jahr ein Höchstwert erreicht werden.
Die USA fallen etwas zurück, dafür rüstet Europa auf: Im vergangenen Jahr sind die weltweiten Ausgaben für Waffensysteme erneut gestiegen. Und auch für 2026 erwarten die Experten des Sipri-Instituts wenig Gutes.
Die weltweiten Militärausgaben haben im vergangenen Jahr laut einem Bericht einen neuen Höchststand erreicht - zum elften Mal in Folge. Gegen den Trend ging es ausgerechnet in den USA - zumindest vorübergehend. Von Jana Sinram.
Sein Widerstand hatte die Bestätigung bislang blockiert: Der Republikaner Thom Tillis unterstützt nun Trumps Kandidaten Kevin Warsh für den Vorsitz der US-Notenbank, nachdem die Ermittlungen gegen Fed-Chef Jerome Powell eingestellt wurden.
Es wäre kein Treffen auf Augenhöhe: Abbas Araghchi ist nach Stationen in Pakistan und Oman auf dem Weg in die russische Hauptstadt. Dort soll Irans Außenminister auch mit dem Kremlchef sprechen.
Im Wahlkampf standen der Wohnungsbau und die umstrittene Verpackungssteuer im Mittelpunkt: Der parteilose Martin Horn ist im ersten Wahlgang im Amt bestätigt worden. Auch der zweite und dritte Platz ging an Parteilose.
In der Landeshauptstadt konnte die CDU die OB-Wahl für sich entscheiden. Der Vorsprung auf die Kandidatin von SPD und Linken war allerdings nicht groß. In Wismar siegte die SPD deutlicher gegen die AfD.
Zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe warnt der ukrainische Präsident, dass Russland erneut die nukleare Sicherheit Europas gefährde. Er verweist auf beschädigte Schutzanlagen und die Lage in Saporischschja.
Istanbul, Maskat und sogar ins saudi-arabische Mekka: Die ersten zivilen Flieger haben Iran verlassen. Die Luftfahrtbehörde hat derweil die Kriegsschäden benannt, sie sind immens.
Zum zweiten Mal binnen 24 Stunden ist Irans Außenminister Araghtschi im Vermittlerstaat Pakistan, um Irans Positionen zu übermitteln. Auch eine Reise nach Moskau ist geplant. Neue Gespräche mit den USA zeichnen sich nicht ab.