Schlagzeilen
Als die Affäre um seinen Hauskredit hochkochte, lieferte sich Christian Wulff eine Fehde mit »Bild«. Die Memoiren von Ex-Chefredakteur Kai Diekmann geben nun Einblick in das Verhältnis von Politik und Deutschlands mächtigster Zeitung.
In Bremen behauptet die SPD gut eine Woche vor der Wahl laut Umfragen ihren Vorsprung vor CDU und Grünen. Die AfD ist nicht zur Wahl zugelassen – was nun einer rechtspopulistischen Kleinstpartei Aufwind gibt.
Sahra Wagenknecht polarisiert regelmäßig mit Aussagen über Russlands Krieg gegen die Ukraine. Jetzt kritisiert sie die Verleihung des Karlspreises an Selenskyj.
Lob für Nancy Faeser: Die SPD-Innenministerin macht sich für Asylverfahren an den EU-Außengrenzen stark, CSU-Vorgänger Horst Seehofer wünscht »eine glückliche Hand«. Er selbst war mit ähnlichen Plänen einst gescheitert.
Die Grünen plädieren für eine höhere Förderung des Heizungstauschs. Die staatliche Unterstützung soll nach Einkommen gestaffelt werden. Doch die FDP hat Einwände gegen den Vorschlag.
Die Zahl der Kündigungen von Energieverträgen steigt in diesem Jahr deutlich. Immer mehr Versorger bieten Tarife an, die unter den staatlichen Preisbremsen bleiben. Das ist auch für den Bund eine gute Nachricht.
Markus Söder will bayerischer Ministerpräsident bleiben. Helfen soll ihm dabei Martin Huber. Seit fast genau einem Jahr ist er CSU-Generalsekretär. Begegnung mit einem Mann, der seine Rolle sucht .Von FOCUS-Magazin-Redakteur Felix Heck
Das Wirtschaftsministerium steht wegen familiären Verflechtungen zum Öko-Institut in der Kritik. Nun legt Habecks Haus Zahlungsdaten vor, die Vorwürfe der Vetternwirtschaft entkräften sollen.
Zahlreiche Bundesländer erlauben bereits die Einfuhr von in Deutschland nicht zugelassen Antibiotika, doch der Mangel wird dadurch wohl nicht behoben. Das zeigt sich nun auch in Klinken – und könnte dort zu Problemen führen.
Die Skandalbank Credit Suisse hat in großem Stil ecuadorianische Staatsanleihen zurückgekauft. Hinter dem 1,6 Milliarden Dollar schweren Deal steckt der bislang wohl größte Tausch von Schulden gegen Natur.
Wirtschaftsminister Habeck will energieintensive Industrien bis 2030 durch vergünstigte Strompreise schützen – und sie zur Transformation verpflichten. Das geht aus einem Arbeitspapier hervor, das dem SPIEGEL vorliegt.