Wirtschaft
Den Arbeitgebern soll »der Ernst der Lage« demonstriert werden: Die IG Metall droht mit Warnstreiks in der deutschen Metall- und Elektroindustrie. Die Gewerkschaft fordert Lohnerhöhungen für rund 3,9 Millionen Beschäftigte.
Stuttgarts neuer Hauptbahnhof wird deutlich teurer als geplant. Die Kosten will die Bahn auf die Projektpartner aufteilen. Entsprechende Klagen scheiterten bereits. Akzeptieren will die Bauherrin das nicht.
Arbeitskräfte aus dem Ausland erleben in Deutschland regelmäßig Benachteiligungen, vor allem bei der Wohnungssuche. Ihre Erfahrungen könnten potenzielle Zuwanderer abschrecken.
Die Taschenmarke Coach sollte den Konzern wechseln. Eine US-Richterin hat den Milliardendeal nun auf Eis gelegt. Sie befürchtet höhere Preise auf dem Markt für »erschwingliche Luxustaschen«.
Der Rundfunkbeitrag soll zum Ende des Jahres um 58 Cent steigen, die Bundesländer können sich darauf aber noch nicht einigen. Eine umfangreiche Reform der öffentlich-rechtlichen Anstalten wurde hingegen beschlossen.
In der Energiepolitik vertreten Anhänger von AfD und BSW fundamental andere Meinungen als Sympathisanten aller anderen Parteien. Das ist das Ergebnis einer Studie. Einen politischen Konsens beim Ausbau der Erneuerbaren gebe es nicht mehr.
Vorsichtiger Lichtblick in der Wirtschaft: Unternehmen in Deutschland schätzen ihre Lage wieder etwas besser ein. Die Bundesbank blickt dennoch skeptisch auf das kommende Quartal.
Wohlhabende Chinesen halten ihr Geld zusammen oder geben es für heimische Modelle aus: Die Chinastrategie von Mercedes-Benz geht derzeit nicht auf. Das spürt der Konzern im dritten Quartal deutlich.
Weil sie mit Zumutungen der Verwaltung unzufrieden sind, will fast die Hälfte der größten deutschen Firmen in Familienhand Teile ins Ausland verlagern.
Auf der Indienreise von Kanzler Scholz werben Wirtschaftsminister Habeck und deutsche Wirtschaftsvertreter für ein Freihandelsabkommen. Doch zentrale Streitpunkte zwischen der EU und Indien sind offen.
In den USA wollte VW die Milliardengewinne einspielen, die dem Autokonzern anderswo wegbrechen. Der Plan geht nicht auf.
Bundeskanzler Olaf Scholz warb bis zuletzt für einen Millionenkredit für das Start-up Lilium. Doch daraus wurde nichts. Nun hat das Unternehmen offenbar nicht mehr genug Geld, um sein Geschäft fortzuführen.