Wirtschaft
Die deutsche Wirtschaft lahmt, die Prognosen sind trüb. Wirtschaftsminister Habeck bringt deshalb erneut einen Investitionsfonds ins Spiel, der mittelständischen Betrieben ebenso helfen soll wie Konzernen und Start-ups.
Nach einer starken Vorwoche geht es für den Dax derzeit abwärts. Größere Verluste verhinderte allein das Softwareunternehmen SAP. Dessen Quartalszahlen waren so gut, dass sie für das Unternehmen zum Problem werden könnten.
Trotz ihrer Pleite bleibt die Marke Esprit in Deutschland erhalten: Die Kette Deichmann hat sich die Rechte für Schuhe gesichert. Der Textilbereich des insolventen Unternehmens ging laut Deichmann an einen weiteren Bieter.
Michael Jeffries war Chef des Modelabels »Abercrombie & Fitch«. Nun muss er sich womöglich bald vor Gericht verantworten. Ermittler werfen ihm sexuelle Ausbeutung vor.
Der Internationale Währungsfonds hat die Wachstumserwartungen für die deutsche Wirtschaft heruntergestuft. 2025 werde die Wirtschaftsleistung nur noch um 0,8 Prozent wachsen. Für dieses Jahr rechnet der IWF gar mit Stagnation.
Ein weiteres großes Chipfabrik-Projekt in Deutschland steht vor dem Aus: Nachdem der US-Konzern Wolfspeed seine Pläne für ein Werk im Saarland auf Eis gelegt hat, zieht nun der Autozulieferer ZF die Reißleine.
Unternehmen in Deutschland halten das europäische Lieferkettengesetz für zu bürokratisch. Bundeskanzler Scholz hat der Wirtschaft jetzt ein Versprechen gemacht: »Das kommt weg.«
Deutsche Fischer dürfen in der Ostsee weiter Hering fangen, auch wenn Wissenschaftler vor Überfischung warnen. Der Konflikt mit Russland verschärft die ökologischen Probleme.
Gute Nachrichten aus Konzernen sind gerade rar. Umso besser kommt eine optimistische Prognose von SAP an. Die Aktie des Softwareherstellers reagierte.
Die Stimmung in Geldfragen verbessert sich offenbar. Besonders die Jüngeren sind zuversichtlich, zeigt eine Umfrage. Doch es gibt deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen.
Weniger Stunden bei vollen Stellen und ein höherer Anteil an Teilzeit zeigen laut Statistikern einen deutlichen Wandel in der Arbeitswelt. Zugleich ist die Produktivität in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.
Mit rund 86 Milliarden Euro haben Bund und Länder im September mehr Steuern eingenommen als im Vormonat. Nun wird die längerfristige Schätzung von Experten erwartet – die wirtschaftlichen Aussichten sind mau.