Wirtschaft
Der Schritt hat offenbar Wirkung gezeigt: Ein Gericht hat einen Haftbefehl gegen Lars Windhorst erlassen – und dann wieder aufgehoben. Denn der Unternehmer will nun doch zu einem Termin erscheinen.
Versicherer stellen sich auf hohe Schadenssummen infolge des Hochwassers in Süddeutschland ein. Sie argumentieren aber gegen eine Pflichtversicherung. Bayern will mehr als 100 Millionen Euro für Geschädigte bereitstellen.
Politiker in den USA und Europa fordern, das Inflationsziel der Notenbanken zu verwässern. Das würde nur den Populisten nutzen.
Kurz vor den Europawahlen steht die Entscheidung der EU unmittelbar bevor, ob und wie Lufthansa die italienische ITA übernehmen darf. Zoff gibt es vor allem um Flüge in die USA.
Die Pleite des Reiseveranstalters FTI trifft auch die Lufthansa-Tocher Discover. Derweil machen sich die Konkurrenten bereit, Kapazitäten und potenzielle Kunden des insolventen Unternehmens abzugreifen.
In Rheinland-Pfalz soll eine Gigafactory für Batteriezellen entstehen – subventioniert mit Hunderten Millionen Euro. Doch das Projekt verzögert sich, der ACC-Konzern blickt beunruhigt auf den Markt für E-Autos.
Bund und EU einigen sich: Für den Kohleausstieg bis 2038 soll viel Geld in die Lausitz fließen. Doch ein großer Teil davon steht unter Vorbehalt. Auch der Zeitpunkt der Einigung kurz vor den Wahlen ist bemerkenswert.
Das Hochwasser in Bayern hat auch den Bahnverkehr teils schwer beeinträchtigt: Züge fielen aus oder hatten Verspätung. Weil der Andrang so groß war, griff die Polizei bei drei Zügen rigoros durch.
Gegen den Investor Lars Windhorst gibt es einen Haftbefehl. Laut Gericht fehlte er unentschuldigt bei einem Anhörungstermin. Der Unternehmer legte Beschwerde ein.
Der Trend zum Heizen mit erneuerbaren Energien in Deutschland setzt sich fort: Knapp zwei Drittel der 2023 fertiggestellten Wohngebäude nutzten Wärmepumpen als primäre Energiequelle. Doch es gibt Unterschiede.
Die Berliner Anklagebehörde hat sich nun ebenfalls in die Signa-Pleite mit knapp 170 betroffenen Firmen eingeschaltet – und sichtet Unterlagen. Wegen der KaDeWe-Insolvenz hat sie jetzt Ermittlungen eingeleitet.
Der insolvente Reisekonzern FTI hat noch in der Coronakrise Kredite aus Steuergeld bekommen. Im Bundesfinanzministerium geht man davon aus, dass nur rund 16 Prozent davon zurückfließen werden.