Schlagzeilen
Rentner wählen bevorzugt die SPD, die Grünen konnten vor allem Akademikerinnen für sich gewinnen. Wer finanziell schlechter gestellt ist, wählte eher AfD als gut situierte Hanseaten. Der Überblick in Grafiken.
Bei der Hamburger Bürgerschaftswahl haben SPD und Grüne so gut abgeschnitten, dass sie weiter regieren können. Ein Triumph aber ist das für beide nicht. Vier Lehren aus der Wahl.
Erleichtert reagieren SPD und Grüne auf das Ergebnis der Hamburg-Wahl. Doch die Sozialdemokraten haben größere Sorgen – ein Minister fordert schnelle Koalitionsverhandlungen mit der Union im Bund.
Rund 1,3 Millionen Hamburger ab 16 Jahren waren wahlberechtigt. Fast 70 Prozent haben abgestimmt. Erkunden Sie auf der interaktiven SPIEGEL-Karte, wo welche Partei gepunktet hat.
Laut Hochrechnungen liegt die SPD in Hamburg deutlich vorn. Die CDU überholt voraussichtlich die Grünen. Die Linken kommen auf mehr als zehn Prozent, die AfD bleibt darunter. FDP und BSW schaffen es nicht in die Bürgerschaft.
Nach der Bundestagswahl hat die Linke nun auch in Hamburg Grund zu feiern: Zum ersten Mal kommt die Partei in der Hansestadt auf ein zweistelliges Ergebnis. Spitzenkandidatin Özdemir nutzt den Wahlerfolg für eine Kampfansage.
Beim ersten politischen Stimmungstest nach der Bundestagswahl zeigt sich ein anderes Bild als im Bund: Die SPD gewinnt die Wahl im Stadtstaat Hamburg trotz Verlusten klar, die CDU überholt die Grünen. Das ist das Ergebnis der ersten Hochrechnung.
Die Grünen würden grundsätzlich einer umfassenden Reform der Schuldenbremse zustimmen, sagt Ko-Parteichef Felix Banaszak. Dafür fordert er, neben höheren Sicherheitsausgaben auch in Klimaschutz, Schulen und Kitas zu investieren.
Die SPD zieht Hoffnung aus dem Abschneiden in Hamburg, in der CDU werden die Rufe nach rot-schwarzen Sondierungsgesprächen laut. So reagieren die Parteien auf die Wahl.
Peter Tschentscher von der SPD kann sein Amt als Erster Bürgermeister verteidigen, die CDU überholt die Grünen: Das bedeuten die Ergebnisse für die Hansestadt.
In London beraten europäische Staatschefs und Selenskyj über eine neue Ukraine-Strategie. Für den Gastgeber Großbritannien kündigte Premierminister Starmer neue Unterstützung an.
Mehr als Bitcoin und Ether: US-Präsident Trump kündigt an, weitere Kryptowährungen für eine strategische Reserve in den Blick zu nehmen. Manche von ihnen stiegen nach seiner Ankündigung um mehr als 60 Prozent.