Schlagzeilen
Nach der Explosion in einem Krankenhaus in Gaza haben die Bemühungen um eine Deeskalation einen schweren Rückschlag erlitten. Bei seinem Nahost-Besuch wollte US-Präsident Biden vermitteln, doch es lief anders als geplant. Von Björn Dake.
In Berlin-Neukölln ist es trotz eines Verbots erneut zu pro-palästinensischen Protesten gekommen. Gewaltbereite haben Flaschen und Steine geworfen. »Die Situation ist angespannt«, sagt die Polizeipräsidentin.
Nach dem Raketeneinschlag in ein Krankenhaus mehren sich Zweifel an den Zahlen der Hamas. Europäische Geheimdienste gehen von wesentlich weniger Toten aus.
Wieder ist es in Berlin zu pro-palästinensischen Protesten gekommen. Im Stadtteil Neukölln wurden Einsatzkräfte mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern beworfen. Am Abend brannten Barrikaden.
Als ihre Leichen gefunden wurden, lagen sie einander offenbar in den Armen: Eine komplette Familie wurde nahe Jerusalem beigesetzt – Aviv, Livnat, Rotem, Yonatan und Yiftach Kotz liegen nun nebeneinander begraben.
Das Cannabisgesetz nimmt seine erste Hürde im Bundestag. Gesundheitsminister Lauterbach will eine zivilisierte Debatte. Laut wird es trotzdem.
Die USA haben in Nahost Missmanagement betrieben, kritisiert der US-Politologe Stephen M. Walt. Und: Die Europäer hätten sich in den vergangenen Jahren zurückgezogen. Bald könnte China in der Region eine größere Rolle spielen.
Israel beschuldigt den Islamischen Dschihad, für den Raketeneinschlag unmittelbar vor einer Klinik im Gazastreifen verantwortlich zu sein. Was will die Terrororganisation und von wem wird sie finanziert?
In Zeiten internationaler Turbulenzen ist das US-Repräsentantenhaus weiter mit sich selbst beschäftigt. Bei der Abstimmung über einen Vorsitzenden fiel der erzkonservative Trump-Getreue Jordan im zweiten Anlauf erneut durch.
Nach pro-palästinensischen Protesten in Berlin-Neukölln und einen Angriff gegen eine jüdische Gemeinde in Berlin-Mitte reagiert die Politik deutlich - und ist sich fraktionsübergreifend einig. Von Oliver Neuroth.
In der Nacht gab es einen Angriff mit Molotow-Cocktails auf eine Synagoge in Berlin-Mitte. Sie fühle sich nicht mehr sicher, sagt die Geschäftsführerin der Gemeinde, Anna Segal, im Interview mit dem RBB.
Xi Jinping hat Argentinien kurz vor der Wahl einen Swap von 47 Milliarden Yuan zugesichert. So kann das südamerikanische Land seine Importe aus Peking künftig mit chinesischem Geld zahlen und die Dollarreserven schonen.