Schlagzeilen
»Es wird wohl eine zusätzliche Einberufung geben.« Das hat der ukrainische Sekretär des Nationalen Rates für Sicherheit und Verteidigung angekündigt. Trotz hoher Verluste an der Front laufe jedoch alles nach Plan.
Zwei ukrainische Kampfjets sind zusammengestoßen. Dabei starben drei Piloten. Für die ukrainische Luftwaffe ist das ein herber Schlag.
In Bayern sind bei Unwettern mehrere Menschen verletzt worden - die meisten beim Versuch, im Sturm ein Bierzelt aufzubauen. In Sachsen und Sachsen-Anhalt gab es wegen Wasserschäden und umgestürzter Bäume viele Einsätze.
Es sieht aus wie reinste Sisyphusarbeit: Ukrainische Minenräumer versuchen, den Bodentruppen an der Front im Süden mühsam den Weg freizumachen. SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter hat sie begleitet.
Nach den Großfeuern im Nordosten Griechenlands sind 18 Leichen geborgen worden – offenbar Migranten, die sich im Wald versteckt hatten. Nun berichtet der zuständige Gerichtsmediziner über die Ergebnisse der Obduktion.
Wasser kommt aus dem Hahn, und ein Gefrierfach haben auch die meisten - trotzdem boomt das Geschäft mit Eiswürfeln. Die Hersteller freut es, aber umweltfreundlich ist das nicht. Von T. Kukral und W. Hörter.
Hubert Aiwanger hat Vorwürfe, er habe ein antisemitisches Pamphlet verfasst, scharf zurückgewiesen. Nun hat sich sein älterer Bruder als mutmaßlicher Autor zu erkennen gegeben.
Militärs in Niger haben vor einem Monat den gewählten Präsidenten abgesetzt, Nachbarländer behalten sich seither eine Militäraktion gegen die Putschisten vor. Die richten nun einen Befehl an die Soldaten ihres Landes.
Seit sieben Tagen demonstrieren Menschen in der syrischen Provinz Suwaida gegen das Regime. Weil sie Privilegien haben, können sie ungewohnt unbehelligt protestieren – und inspirieren so Syrer in anderen Landesteilen.
Weil Fanatiker den Koran schänden, nehmen islamistische Terrorgruppen das einst so friedliche Schweden ins Visier. Der Stockholmer Experte Magnus Ranstorp sieht das Land in großer Gefahr.
Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger wehrt sich gegen den Vorwurf, als Schüler ein antisemitisches Pamphlet verfasst zu haben. Allein der Verdacht sorgte für Empörung weit über die Grenzen des Freistaats hinaus - völlig ausgeräumt ist er noch nicht.
Am Sonntag endet die Leichtathletik-WM in Budapest. Wenn es nach Regierungschef Viktor Orbán geht, sollen bald die Olympischen Spiele in Ungarn stattfinden. Denn Spitzensport hat für ihn eine politische Bedeutung.