Schlagzeilen
Volkswagen steckt in einer tiefen Krise, die Eigentümerholding Porsche SE muss deshalb Millarden abschreiben. Das sorgt dort im ersten Quartal für einen Verlust von 923 Millionen Euro.
Die Bundesregierung will am Vormittag neue Vorgaben beim Heizen beschließen. Trotz aller Versprechen sollen auch in Zukunft Regeln im Heizungskeller gelten - und die sind höchst umstritten. Von Anne-Katrin Mellmann und Jannik Pentz.
Eine milliardenschwere Abschreibung auf die Beteiligung am Volkswagen-Konzern hat bei der Eigentümerholding Porsche SE erneut für Verlust gesorgt. Unter dem Strich machte die VW-Dachgesellschaft im ersten Quartal ein Minus von 923 Millionen Euro, wie das Dax-Unternehmen in Stuttgart mitteilte.
Als zahnloser Tiger wurde die BaFin schon öfter bezeichnet. Nun muss sie sich diesen Vorwurf auch wieder gefallen lassen. Diesmal geht es um den Klimawandel. Von Ursula Mayer.
Der Verband der Automobilindustrie rechnet mit noch mehr Stellenabbau bis 2035. Branchenpräsidentin Hildegard Müller spricht von einer anhaltenden Standortkrise: »Die Bedingungen verschlechtern sich zusehends.«
Die stockenden Gespräche zwischen Washington und Teheran sowie eine höhere US-Inflation haben die Börsen am Mittwoch belastet. Nun hoffen die Anleger auf neue Signale beim Treffen zwischen China und den USA.
Die Koalition will Ergebnisse liefern, das Ringen mit sich selbst geht aber offenbar weiter. Beim Spitzentreffen im Kanzleramt gab es am Ende nur eine Verständigung auf einen "Arbeitsprozess" - ohne handfeste Beschlüsse.
Schwarz-Rot will die tägliche Höchstarbeitszeit kippen, zum Ärger von Juso-Chef Türmer. Er sieht in der geplanten Wochenarbeitszeit einen sozialpolitischen Rückschritt. Kanzler Merz verschärfe die Erschöpfung im Land.
Die Europäische Union wird verhöhnt und verurteilt. Wer jedoch von einem guten Leben in Freiheit, Würde und Wohlstand träumt, ist hier genau richtig. Und das Beste kommt erst noch.
Ein Bundesunternehmen verhandelte 2023 mit einem Putin-Vertrauten über die Wiederaufnahme von LNG-Lieferungen - das zeigen NDR-Recherchen. Der Kreml gab das Geschäft frei, seitdem fließen Milliarden. Was wusste der damalige Minister Habeck?
Nach der Evakuierung des Kreuzfahrtschiffs "Hondius" ist eine mit dem Hantavirus infizierte Französin schwer erkrankt. Sie wurde an eine künstliche Lunge angeschlossen. Italien und Großbritannien trafen unterdessen weitere Vorsichtsmaßnahmen.
Erst wochenlanger Streit, jetzt haben Union und SPD immerhin einen Fahrplan für die geplanten Reformen vereinbart. Und zwar in »guter, vertrauensvoller Atmosphäre«. Viele Details geben die Koalitionäre jedoch nicht preis.