Ausland
Zu viele Fallstricke: Laut einem israelischen TV-Sender sieht die Hamas den neuen Vorschlag zur Feuerpause skeptisch. Ohne Einigung könnte die Offensive auf Rafah sehr bald beginnen.
Die Regelung war offenbar selbst manchen Republikanern zu hart: Das nahezu komplette Abtreibungsverbot in Arizona wird wieder ausgesetzt. Dahinter dürfte auch Wahlkampfkalkül stecken.
Neue Anschuldigungen gegen die russischen Angriffstruppen in der Ukraine: Laut den USA sollen diese Chlorpikrin als Kampfstoff verwendet haben. Das sei ein Verstoß gegen die Chemiewaffenkonvention.
Kolumbiens Präsident Gustavo Petro kritisierte Israels Vorgehen im Gazastreifen immer wieder scharf, verglich die Armee sogar mit den Nationalsozialisten. Nun beendet er die diplomatischen Beziehungen zu dem Land.
Kurz nachdem der ukrainische Agrarminister zurücktreten musste, hat Präsident Selenskyj einen SBU-Beamten entlassen. Der Geheimdienstler und seine Frau stehen ebenfalls unter Korruptionsverdacht.
Überraschend wurde das Urteil wegen Vergewaltigung gegen Harvey Weinstein gekippt. Der Prozess soll nun neu aufgerollt werden – womöglich schon im Herbst.
Das Gesetz soll der Abwehr »ausländischer Einflussnahme« dienen – und wurde nun in zweiter Lesung angenommen. Kritiker befürchten die Verfolgung proeuropäischer Stimmen und strömten in Massen auf die Straße.
Die USA haben 300 Personen und Unternehmen, die Russland im Angriffskrieg gegen die Ukraine helfen, mit Sanktionen belegt. Auch Firmen aus zwei EU-Ländern sind betroffen.
Der Bürgerkrieg im Sudan eskaliert immer weiter. Nun stehen sich die Kriegsparteien in der Hauptstadt Nord-Darfurs gegenüber. Internationale Beobachter befürchten ein Blutbad mit möglicherweise Zehntausenden Toten.
Südafrika hat Israel vor dem Internationalen Gerichtshof einen Genozid im Gazastreifen vorgeworfen – das Land beruft sich auf das Recht zur Selbstverteidigung. Die Türkei will sich der Völkermord-Klage nun anschließen.
Der britische Premierminister Rishi Sunak hat versprochen, die illegale Migration einzudämmen. Nun macht er Ernst und lässt die ersten Migranten festnehmen, damit sie abgeschoben werden können.
Es liege ein »sehr, sehr großzügiger« Vorschlag Israels auf dem Tisch, sagte US-Außenminister Antony Blinken. Scheitere der Deal über Feuerpause und Geiselfreilassungen, liege es allein an der Hamas, betonte er.