Schlagzeilen
Der italienische Moderator Sigfrido Ranucci hat seinen Posten bei der Sendung »Report« verloren – weniger kritische Journalisten sollen ihn offenbar ersetzen. Italien diskutiert, ob der Reporter Opfer in der »Affäre Ranucci« ist oder selbst Täter.
Seit Beginn des Iran-Kriegs ist der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus stark eingeschränkt. Wie viele Tanker und Frachter sie täglich passieren, ist unklar. Noch immer können Hunderte Schiffe den Persischen Golf nicht verlassen.
Auch auf den britischen Inseln geht der Bierkonsum zurück, viele kleine Brauereien müssen schließen. Eine Traditionsmarke aber erlebt einen erstaunlichen Boom: Guinness aus Irland. Von Lisa-Maria Röhling.
Nach der Katastrophe in Nepal und Tibet werden weiterhin fast 3000 Menschen vermisst, mindestens 682 sind tot. Im Video berichtet SPIEGEL-Korrespondent Serafin Reiber aus einem Dorf, das seit der Katastrophe von der Außenwelt abgeschnitten war.
Deutschland und andere EU-Staaten wollen in Ruanda sogenannte Return Hubs einrichten. Durch Recherchen des SPIEGEL wurde bekannt, dass erste Verhandlungen stattfinden. Jetzt bestätigt auch Ruanda die Gespräche.
Irans Führung räumt schwere wirtschaftliche Schäden durch den Krieg mit den USA ein, dennoch will das Land nicht einlenken. In der Hauptstadt Teheran bilden sich lange Schlangen vor Tankstellen.
Dichter Nebel, Monsunregen und abgelagerter Schlamm erschweren die Suche nach Überlebenden. Weil die menschlichen Überreste von Verstorbenen zunehmend verwesen, warnen Gesundheitsexperten vor einer wachsenden Seuchengefahr.
In Niger in Westafrika hat es offenbar einen Putschversuch gegeben. Soldaten nahmen der Militärjunta zufolge Offiziere in der Hauptstadt als Geiseln und griffen strategische Ziele an. Inzwischen sei der Aufstand beendet.
Abgedeckte Häuser, umgestürzte Bäume, gesperrte Bahnstrecken: Unwetter haben im Süden Deutschlands schwere Schäden angerichtet. Auch Norditalien und die Schweiz wurden getroffen - dort gab es mehrere Verletzte.
Die FPÖ regierte in Österreich im Bund dreimal – und scheiterte jedes Mal. Trotzdem wurde sie danach stärker und radikaler. Was ihre Geschichte für eine mögliche AfD-Regierung in Deutschland lehrt.
Der Rückbau des ehemaligen Braunkohlekraftwerks Frimmersdorf in Nordrhein-Westfalen kommt voran. RWE hat einen 200 Meter hohen Schornstein auf dem Gelände kontrolliert gesprengt. Zurück bleiben 14.000 Tonnen Schutt.
Bundesjustizministerin Hubig hat im April einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Rechts gegen digitale Gewalt vorgelegt. Schon vor der Debatte im Parlament kommen nun Forderungen nach umfassenderem, härter durchgesetztem Schutz.