Schlagzeilen
Der Schiefe Turm von Pisa ist nicht der schiefste Glockenturm der Welt. Der Wehrturm der Burgruine von Michalovice nahe Prag ist noch stärker geneigt. Die Gemeinde überlegt, ob es ihr einen Guinness-Rekord-Eintrag wert ist. Von Marianne Allweiss.
Die US-Regierung zieht im Streit über geänderte Regeln zur Briefwahl vor die nächste Instanz. Kritiker werfen dem Präsidenten vor, die Stimmabgabe per Post erschweren zu wollen.
In Niger haben Soldaten offenbar wichtige Gebäude angegriffen. Der Strom fiel aus, Fernsehen und Radio waren nicht erreichbar.
In Ceuta wächst die Wut: Nach der Ankunft Zehntausender Migranten kommt es in der spanischen Exklave zu Gewalt. Spanien bittet die EU um Hilfe – doch die Krise dürfte noch Monate dauern.
Die Organisation Foodwatch geht gegen Werbung von drei bekannten Influencer-Marken vor. Die Ashwagandha-Produkte von More Nutrition, Naturally You und ESN hätten gegen EU-Regeln verstoßen. Ein Hersteller wehrt sich.
Bei einem Drohnenangriff im Bezirk Butscha sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Dutzende wurden verletzt. Nach russischen Angaben war ein Munitionslager Ziel der Attacke. Die ukrainischen Behörden ermitteln.
Weil sie Israel kritisierten oder sich mit Palästina solidarisierten, entzog die Trump-Regierung einigen Studierenden ihre Visa. Eine Bundesrichterin hält nun fest: Die rechtliche Grundlage hatte Mängel.
Im russischen Krieg gegen die Ukraine halten die Luftangriffe auf beiden Seiten unvermindert an: Russland attackierte erneut den Großraum Kiew. Mindestens 27 Menschen starben. Auch die Ukraine flog Angriffe.
Die Straße von Hormus sei vollständig geöffnet, behauptet US-Präsident Donald Trump. Neue Zahlen der Weltschifffahrtsorganisation zeigen etwas anderes. Besonders bedrückend sie die Lage für die Tausenden betroffenen Seeleute.
Estland ist zu einer Art Testmarkt für synthetische Drogen geworden. Das Land hat die höchste Zahl von Drogentoten pro Einwohner in der EU. Dabei war es eigentlich besonders erfolgreich im Kampf gegen illegale Opioide. Von Christian Stichler.
Nach der Sturzflut in Nepal und Tibet suchen Rettungskräfte noch immer nach 2.500 Vermissten. Die Zahl der Toten liegt inzwischen über 600. Doch es gibt bei den Einsätzen auch positive Nachrichten. Von Lena Bodewein.
In der SPD mehren sich Rufe nach einer stärkeren Regulierung der hohen Benzinpreise. Verkehrspolitikerin Isabel Cademartori sagte dem SPIEGEL: »Die Mineralölkonzerne haben uns ins Gesicht gelogen.«