Deutschland
Washington und Teheran haben die Erwartungen auf einen schnellen Friedensschluss gedämpft. Dennoch verbuchten die Finanzmärkte am Pfingstmontag Zugewinne, beflügelt von der Hoffnung auf Frieden.
Seit fast fünf Monaten sitzt der frühere Präsident von Venezuela, Nicolas Maduro, in einem Bundesgefängnis in New York. Zunächst in Isolationshaft, mittlerweile sollen sich aber die Bedingungen verbessert haben. Von Martin Ganslmeier.
Mehr als 900 Verdachtsfälle und bereits über 200 Tote: In der Demokratischen Republik Kongo breitet sich das Ebola-Virus aus - auch, weil viele Menschen nicht wissen, wie sie sich schützen können. Freiwillige bemühen sich nun um Aufklärung. Von B. Rühl.
Als Bolsonaro-Fans begannen, Spülmittel zu trinken, um eine Behördenverschwörung zu widerlegen, wurde mir klar: Der Wahnsinn des Herbstes 2022 war nie ganz weg. Im Oktober wird wieder gewählt.
Mit Tränengas hat die türkische Polizei den entmachteten Oppositionsführer Özgür Özel aus der CHP-Zentrale vertrieben. Der Partei droht der Zerfall, Präsident Erdoğan könnte profitieren. Doch Özel gibt nicht auf.
Die Recherche in der NSDAP-Mitgliederkartei wühlt auch Politikerinnen und Politiker auf. Hier erzählen die Ex-Regierungsmitglieder Renate Künast und Karl Lauterbach sowie Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow von ihren Familien.
Trotz Waffenruhe greift die israelische Armee im Süden des Libanon weiter an. Sie gab eine Evakuierungsaufforderung für mehrere Dörfer aus. Die Hisbollah-Miliz rief unterdessen zum Sturz der libanesischen Regierung auf.
Die Arbeitsbelastung und die Verantwortung sind hoch, häufig lassen sich Beruf und Familie nicht trennen: Das belastet oft die Psyche von Landwirten. Doch in Deutschland fehlen bisher zuverlässige Daten über das Problem. Von T. Lehning.
In Polens zweitgrößter Stadt Krakau wurde der liberale Bürgermeister Miszalski durch einen Bürgerentscheid gestürzt. Allein um Inhalte ging es dabei nicht. Die Abwahl dürfte auch Folgen für die Parlamentswahl haben. Von Przemek Zuk.
Die erste Enzyklika eines Papstes gilt als wegweisend. Leo XIV. stellt darin Künstliche Intelligenz in den Mittelpunkt: Er fordert strenge Richtlinien - und warnt vor einem "neuen Kolonialismus" durch die Tech-Konzerne.
US-Präsident Trump hatte sich erst optimistisch, dann zurückhaltend zu Verhandlungen mit Iran geäußert. Nun meldet Teheran Übereinkünfte, wenn auch keine endgültige Einigung. Zwei Fragen bleiben strittig.
In seiner ersten Enzyklika schreibt Papst Leo XIV. über die Gefahren von KI für die Menschheit. Er verurteilt den Einsatz in Konflikten und plädiert für mehr Kontrolle und Datenschutz.