Schlagzeilen
Die Gefangennahme von Machthaber Maduro weckt Erinnerungen an frühere US-Interventionen in Lateinamerika. Der schnelle Überblick.
Nach der Brandkatastrophe in der Schweiz sind weitere Tote identifiziert worden, unter ihnen auch sehr junge Opfer. Bei einem Gedenkgottesdienst wurde der Toten und Verletzten gedacht. Von Steffen Wurzel.
Der US-Nuklearschirm scheint zu wackeln. Das beunruhigt vor allem Länder in Ostasien: Japan, wo einst Atombomben fielen. Taiwan, wo ein Ingenieur ihre Entwicklung verhinderte. Und Südkorea, wo eine Mehrheit sie will.
Nach dem Brand in einer Bar arbeitet die Schweizer Polizei weiterhin daran, die Identität der Opfer festzustellen. Inzwischen konnten sie 16 weitere Personen zuordnen. Unter ihnen sind auch Teenager.
In Schlappen und gefesselt führen die US-Behörden Nicolás Maduro in New York vor. Er muss den berüchtigten »Perp Walk« absolvieren und grüßt anwesende Reporter kurz und sarkastisch.
Wie blickt die Welt auf das Vorgehen der USA in Venezuela? Eine »inakzeptable Grenze« sei überschritten, heißt es aus Brasília. In Buenos Aires hingegen spricht man von »exzellenten Nachrichten für die freie Welt«. Die Europäer äußern sich zurückhaltend.
Der US-Coup in Caracas schürt die Angst, in der Weltpolitik gelte nun unverblümt das Recht des Stärkeren. Ein Post aus Trumps engerem Zirkel verstärkt die Sorge um Grönland.
Hunderte Menschen, darunter viele Kinder, hatten 2022 im Theater von Mariupol Schutz gesucht, als russische Flieger ihre Bomben darauf warfen. Nun feiert Russland die Wiedereröffnung in der besetzten ukrainischen Stadt. Von Mariia Fedorova.
Eigentlich hat Donald Trump die »New York Times« zum Feind erklärt und eine Milliardenklage gegen die Zeitung angestrengt. Nach dem Maduro-Coup plauderte er dennoch freundschaftlich mit einem »NYT«-Reporter, zu nachtschlafender Zeit.
Viele Familien kehren heute aus den Winterferien zurück. Dabei kann es angesichts von Schnee und Eis auf den Straßen gefährlich werden, warnt der Deutsche Wetterdienst. Tauwetter ist erstmal nicht in Sicht.
Nach dem verheerenden Feuer in der Silvesternacht will die Schweiz der Opfer von Crans-Montana mit einer landesweiten Schweigeminute gedenken. Die Ermittlungen gehen weiter, viele Verletzte sind in kritischem Zustand.
Der US-Angriff in Venezuela ist vorbei, der langjährige Präsident Maduro in Haft. Auch die US-Demokraten haben wenig Sympathie für ihn, aber am Militäreinsatz üben sie Kritik. Und nicht nur sie. Von Samuel Jackisch