Wirtschaft
Sie griffen »schamlos« in die Staatskassen: Zwei Männer haben mit Cum-ex-Geschäften mehr als 343 Millionen Euro erbeutet. Ein Münchner Gericht hat sie nun verurteilt. Im Prozess flossen Tränen.
Es ist bereits der zweite große Ausstand binnen weniger Tage: In Italien geht der Protest gegen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni weiter. Die will sich davon nicht beeindrucken lassen.
Nach dem RBB-Skandal 2022 streiten sich die Akteure weiter: Die wegen Fehlverhaltens entlassene Patricia Schlesinger fordert Ruhegeld vom Sender. Der hingegen fordert Schadensersatz – wohl in beträchtlicher Höhe.
Rund 3500 Menschen arbeiten im SpaceX-Hautquartier im Süden von Texas, mehrere Hundert von ihnen leben auch dort. Elon Musk will nun, dass sie eine eigene Adresse bekommen.
Bewölkter Himmel und kaum Wind: Eine sogenannte Dunkelflaute hat die deutschen Strompreise im Großhandel am Donnerstag auf absurde Höhen getrieben. Das bekommen auch andere Länder zu spüren.
Wer mit einem elektronischen Rezept Medikamente aus der Apotheke holen möchte, sollte derzeit besser einen Papierausdruck dabeihaben. Sonst könnte er auf massive Probleme stoßen.
Im VW-Konzern tobt ein Streit um die Frage, welche Marken und Werke die höchsten Arbeitskosten verursachen. Fest steht: Die Produktion im Ausland ist deutlich günstiger.
Im März hatte das Essener Unternehmen angekündigt, 2000 Stellen streichen zu wollen. Nun könnten bis zu 7000 Jobs wegfallen. Auch eine komplette Führungsebene ist betroffen.
Bereits im Oktober kam der Preisschock: Die Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen sollen im kommenden Jahr massiv steigen – um 0,8 Prozentpunkte. Doch dabei könnte es nicht bleiben.
Mit großen Versprechen war Lars Windhorst bei der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft eingestiegen. Nun ist die Werft insolvent. Viele Beschäftigte scheinen erleichtert, dass das Leiden erst mal vorbei ist.
In Deutschland leben 5,4 Millionen mehr Menschen als bislang angenommen unter der Armutsgrenze. Der Grund sind hohe Mieten und Nebenkosten, so eine Studie des Paritätischen Gesamtverbands. Regional gibt es Unterschiede.
Die Preise steigen, die Armut wächst – und immer mehr Menschen sind auf die Versorgung durch Tafeln angewiesen. Doch die geraten zunehmend an ihre Kapazitätsgrenze und müssen drastische Maßnahmen ergreifen.