Schlagzeilen
Im fünften Kriegsjahr zeichnet sich ein neues Denken in der Ukraine ab. Zwar ist das Land erschöpft von Russlands Angriffen - doch erstmals seit Langem gibt es Hoffnung, in diesem Krieg bestehen zu können. Von G. Dornblüth.
Wegen des Iran-Krieg sind die Preise für Kerosin stark gestiegen. Die deutschen Flughäfen rechnen daher mit Flugstreichungen im Sommer: Mehr als 20 Millionen Passagiere könnten im schlimmsten Fall betroffen sein.
Die Verhandlungen mit dem Iran stocken – nun drängt Katar auf eine Wiederbelebung der Diplomatie. Regierungschef Al-Thani sprach in Washington mit Vance über einen möglichen Weg zum Frieden.
Das Alter beeinflusst offenbar, wie wahrscheinlich Forschende bahnbrechende Innovationen hervorbringen. Das zeigt eine Studie, die Daten von 12,5 Millionen Forschenden untersucht hat. Von A. Braun.
Im russischen Angriffskrieg sollen die Waffen vom 9. bis zum 11. Mai schweigen. Das gibt US-Präsident Trump bekannt. Auch auf einen Gefangenenaustausch haben sich die Kriegsparteien demnach geeinigt.
Mitte Mai will Gesundheitsministerin Warken eine Reform der Pflegeversicherung auf den Weg bringen. Im Vorfeld korrigiert sie das Ausmaß des erwarteten Defizits nach oben. Damit steigt der Reformdruck.
Anderthalb Monate nach der Parlamentswahl in Dänemark sind die Koalitionsgespräche fürs Erste gescheitert. Ministerpräsidentin Frederiksen hat dem König eine zweite Runde empfohlen – wohl nicht mehr unter ihrer Leitung.
Immer wieder wird behauptet, Jens Spahn bereite die Annäherung der Union an die AfD vor. Der Unionsfraktionschef hat diesen Vorwurf nun in einem Interview zurückgewiesen. Mit bemerkenswerter Wortwahl.
Sowohl den Papst als auch Regierungschefin Meloni hatte US-Präsident Trump zuletzt scharf angegriffen. Sein Außenminister Rubio bemühte sich nun bei seiner Rom-Reise, die Wogen zu glätten. Mit Erfolg? Von Lisa Weiß.
Ein Ex-Geheimdienstchef sagt: Südafrikas Präsident hat vier Millionen Dollar in bar auf seinem Landsitz versteckt. Nach einem Einbruch soll er die Diebe erst entführt und dann bestochen haben. Das hat nun ein juristisches Nachspiel.
Der Emir von Katar hat dem US-Präsidenten eine Boeing 747 geschenkt. Der wird das bombastische Interieur wohl übernehmen, inklusive Fake-Bücherwand – aber die arabischen »Exit«-Zeichen kommen weg. Und es gibt ein Sicherheitsupdate.
US-Behörden haben erstmals Dokumente zu »nicht identifizierten anomalen Phänomenen« veröffentlicht. Gut 160 Dateien sind nun öffentlich zugänglich – darunter Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Flugobjekten.