Schlagzeilen
In der Union zeichnet sich ein Autoritätsverlust des Kanzlers ab. Nun springt ihm CSU-Chef Markus Söder zur Seite. Er warnt die eigenen Leute vor Neuwahlen.
Die Blitzmigrationskrise in Ceuta zeigt: Die europäische Solidarität wird in so einer Ausnahmesituation schnell brüchig. Einer der Antreiber dieser Spaltung ist die rechte Politikerin Giorgia Meloni.
Die Debatte über die sogenannte »Rente mit 63« beschäftigt die Bundespolitik weiter: SPD-Chefin Bas verlangt von der Union eine eindeutige Position. Sie sträube sich nicht dagegen, das Paket aufzuschnüren.
Ihr Gremium entscheidet, welche Medizin 74 Millionen Versicherte bekommen. Sonja Optendrenk fordert neue Regeln für die Abnehmspritze und spricht hier über den Preiskampf mit den USA – und über eigene Laster.
Ein Münchner Gastronom will, dass die Vergabe der großen Oktoberfestzelte neu geregelt wird – und klagte. Er zog sich zurück und berichtet nun: »Die Aufregung hat ein Ausmaß angenommen, das ich mir nie hätte ausmalen können.«
Die niedrigen Pegel in Rhein und Donau setzen der Wirtschaft zu. Die Verkehrsminister müssten dringend handeln, mahnt NRW-Minister Krischer. Er verlangt Geld für den Ausbau von Fahrrinnen.
Wenn jetzt Wahl wäre, würde die FDP in den Bundestag einziehen. Die Partei gewinnt laut einer Umfrage an Zustimmung. Stärkste Kraft bleibt die AfD.
Was haben Geld und Gefühle miteinander zu tun? Weit mehr, als viele glauben. Außerdem: Die Union entfremdet sich vom Kanzler. Das ist die Lage am Sonntag.
Gas und Öl weiter erlaubt: Mit dem neuen Heizungsgesetz könnten die deutschen Klimaziele unmöglich eingehalten werden, moniert die Deutsche Umwelthilfe – und plant eine Verfassungsbeschwerde.
Hunderte Anhänger der AfD-Jugendorganisation »Generation Deutschland« kamen am Samstag in Schwerin zusammen. Gegendemonstranten blockierten die Demoroute, offenbar kam es auch zu Gewalt.
Kabarettist Hallervorden unterstützt Ministerpräsident Schulze im Wahlkampf – und wünscht Kanzler Merz auf den Mond. Die Bundes-CDU übt Kritik, die Landes-CDU kontert: »Wir dürfen das Streiten nicht verlernen.«
Sich nicht einschüchtern lassen, für Vielfalt und gleiche Rechte einstehen: Die LGBTIQ-Gemeinschaft demonstriert auf ihren ersten großen Paraden nach dem Terror von Berlin in ausgelassener Stimmung.