Schlagzeilen
Viele Experten und Journalisten kritisieren die Angriffe auf das Regime in Teheran und arbeiten sich an den fragwürdigen Motiven des US-Präsidenten ab. Dabei gibt es Gründe, sich mit den Iranerinnen und Iranern zu freuen.
Iran hat die Straße von Hormus weitgehend blockiert – der Ölpreis schießt in die Höhe, Gas verteuert sich kurzzeitig um fast 50 Prozent. Die Folgen für die Weltwirtschaft könnten gravierend sein, ebenso für die Verbraucher.
Wenn das Regime in Teheran fällt, verliert Russland einen seiner wichtigsten Verbündeten. Trotzdem machen in Moskau auch Jubelmeldungen die Runde. Die Hoffnung: steigende Einnahmen.
Deutschland ist nur Zuschauer beim Krieg gegen Iran, doch die Folgen werden auch hier zu spüren sein – nicht nur in der Wirtschaft. Auf drei Dinge kommt es jetzt an.
Die Preise für Öl und Gold steigen, der Dax fällt: Nach den Angriffen von den USA und Israel auf Iran herrscht Unruhe an den Finanzmärkten, Panik bleibt aber aus. Was das für Privatanleger bedeutet.
Kurz vor der Wahl liegen Schwarze und Grüne in Baden-Württemberg fast gleich auf. Der angeschlagene CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel plaudert die Probleme weg. Bei seinem Rivalen Cem Özdemir steigt die Stimmung spürbar.
Der Streit über den möglichen Parteiausschluss des AfD-Jugendpolitikers Kevin Dorow spitzt sich zu: Nach massivem Druck aus Partei und rechtsextremem Umfeld verschiebt die AfD-Spitze die Entscheidung.
Die Wirtschaftsweise Ulrike Malmendier verliert ihr Mandat. Der Sachverständigenrat hat das deutlich kritisiert. Davon distanziert sich nun die Ökonomin Veronika Grimm in einer eigenen Erklärung.
Noch ringen die Koalitionspartner um die richtige Formel, um mittlere Einkommen zu entlasten. Jetzt kommt SPD-Generalsekretär Klüssendorf der Union entgegen. Allerdings unter einer Bedingung.
Ein Leben in Würde – das garantiert das Grundgesetz. Doch die Meinungen gehen weit auseinander, ab welchem Einkommen das erreicht wird. Eine DIW-Studie zeigt immerhin: Es gibt eine Schwelle, die für die Mehrheit eine Grenze darstellt.
Wenn es nach der Deutschen Umwelthilfe geht, müssen BMW und Mercedes-Benz 2030 den Verkauf klimaschädlicher Verbrenner einstellen. Um den Rechtsanspruch zu begründen, holt die Initiative weit aus.
Zehn Jahre braucht die Bahn, um die maroden Strecken in Ordnung zu bringen. Laut Bahnchefin Evelyn Palla ist der Plan alternativlos. Die Verzögerung der aktuellen Sanierungsarbeiten schiebt sie auf den Winter.