Schlagzeilen
Im EU-Parlament droht das Mercosur-Abkommen auch an Grünen und Linken zu scheitern. Was sie vergessen: Wer Freihandel verhindert, verteidigt keine Werte. Er überlässt das Feld jenen, die gar keine haben.
Das US-Justizministerium ermittelt gegen Zentralbank-Chef Jerome Powell. Beobachter fürchten einen Angriff auf die Unabhängigkeit der Institution. Elf Notenbanken haben Powell ihre Unterstützung ausgesprochen.
2025 war bei Naturkatastrophen ein ungewöhnliches Jahr: Kein Hurrikan traf die USA direkt. Dafür richteten andere Ereignisse laut Munich Re schwere Schäden an – besonders solche, zu denen der Klimawandel beiträgt.
Ritter Sport geht vor Gericht gegen einen quadratischen Haferriegel aus Mannheim vor. Hersteller Wacker produziert diesen nun vor der Urteilsverkündung vorübergehend als Rechteck – mit einer Spitze gegen den Kläger.
Das Regime in Teheran versucht, die Massenproteste brutal niederzuschlagen. Kanzler Merz sieht in der Gewalt ein Zeichen von Schwäche – und gibt eine Prognose ab, wie lange die iranische Führung sich noch halten wird.
Die US-Regierung liefert sich eine erbitterte Auseinandersetzung mit der Zentralbank. Die zuständige Staatsanwältin spielt die Sache nun herunter – und schiebt gleichzeitig Verantwortung zur Fed.
Die SPD will ihre Ideen für eine Reform der Erbschaftsteuer präsentieren, Eckpunkte sind bereits bekannt geworden. Union und Branchenverbände lehnen die Pläne bereits ab.
Der deutsche Außenminister besucht seinen US-Kollegen Marco Rubio. Es gibt viel zu besprechen. Vor allem aber will Johann Wadephul herausfinden, ob sich Donald Trump davon abbringen lässt, Grönland den USA einzuverleiben.
Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen muss sich vor Gericht verantworten. In Syrien bangen Minderheiten um ihr Leben. Und: Putin setzt im Ukrainekrieg auf Zermürbung. Das ist die Lage am Dienstagmorgen.
Die aggressiven Töne der USA gegenüber Grönland sorgen in Europa für Entsetzen. Bundesaußenminister Johann Wadephul zieht nach einem Gespräch mit seinem amerikanischen Amtskollegen jetzt aber eine positive Bilanz.
Der deutsche Discounter Aldi hat in den Vereinigten Staaten viel vor: Bis Ende des Jahres plant er dort mit fast 2800 Läden. Bei der Expansion sollen auch neue Vertriebszentren und ein neues Webdesign helfen.
Witze auf dem Rollfeld, Ungewissheit im Gepäck: Lars Klingbeil reist in die USA, um über eine Rohstoff-Partnerschaft zu sprechen. Über der Kurzvisite schwebt die Frage: Wie viel Partner sind die Vereinigten Staaten noch?