Ausland
Grigori Skwortskow ist der nächste Medienschaffende, der wegen angeblichen Verrats in ein russisches Gefängnis muss. Bis zuletzt hat der 35-Jährige auf seiner Unschuld bestanden – trotz Misshandlung durch den FSB, wie er sagt.
Die Organisation Gavi will in den kommenden fünf Jahren Hunderte Millionen Kinder weltweit impfen. Auf Mittel aus den USA kann sie dabei nicht mehr hoffen. Gesundheitsminister Kennedy hält ihr Vorgehen für unwissenschaftlich.
Medien haben einen Geheimbericht veröffentlicht, der Zweifel an der Wirksamkeit der US-Angriffe auf iranische Atomanlagen schürt. Donald Trump unterstellt den Reportern »böse Absichten«. Auch das FBI ermittelt.
Wankt das Regime in Teheran? Grünenpolitiker Omid Nouripour, Iranexpertin Azadeh Zamirirad und die Künstlerin Parastou Forouhar sprechen über die Angst der Bevölkerung, Protestpotenzial und eine tragische Familiengeschichte.
Spaniens Ministerpräsident forderte zuletzt von der EU mehr Distanz zu Israel. Durchsetzen konnte Sánchez sich beim EU-Gipfel in Brüssel damit nicht: Ein Assoziierungsabkommen mit dem Nahoststaat soll weiter bestehen bleiben.
Seit dem Morgen sind in Gaza palästinensischen Angaben zufolge Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Darunter sollen auch wieder Menschen sein, die an einem Verteilzentrum auf humanitäre Hilfe warteten.
Nato-Chef Rutte nennt Donald Trump »Papa«, will aber nicht wörtlich verstanden werden. Donald Trump schlachtet die Sache genüsslich aus. Politische Inhalte? Längst Nebensache.
Viele der Soldaten sollen seit 2022 in russischer Hand gewesen sein: Eine unspezifizierte Zahl an Ukrainern ist im Tausch gegen russische Soldaten freigekommen. Laut Präsident Selenskyj sollen weitere Austausche folgen.
Ungarns Premier Viktor Orbán will eine Pride-Parade am Wochenende in Budapest verhindern. Damit könnte er seinen gefährlichsten politischen Gegner in Schwierigkeiten bringen.
Kim Jong Un an der Wasserrutsche, im Sessellift, in einem »sozialistischen Utopia«: Immer wieder versucht das nordkoreanische Regime, eine heile Freizeitwelt vorzugaukeln. Der Überblick.
Deutschland hat Anfang Juni die Aufenthaltserlaubnis eines russischen Journalisten nicht verlängert und ihn nicht einreisen lassen. Nun plant das Außenministerium offenbar eine offizielle Beschwerde und droht mit Konsequenzen.
Die Regierung in Jerusalem beschränkt die Pressefreiheit weiter. Journalisten müssen künftig Beiträge über Kampfzonen absegnen lassen. Grundlage ist ein Notstandsgesetz aus der Zeit britischer Besatzung.