Deutschland
In seiner nach der Grönland-Krise anberaumten Regierungserklärung wollte Merz offenbar Zuversicht verbreiten - gerade angesichts der dramatischen Weltlage. Vieles ließ er dabei allerdings offen. Von Corinna Emundts.
Die Bundesregierung muss das Klimaschutzprogramm nachbessern. Das 2023 beschlossene Programm reiche nicht aus, um die Klimaziele zu erreichen, urteilte das Bundesverwaltungsgericht. Geklagt hatte die Umwelthilfe.
Die EU-Außenminister haben beschlossen, Irans Revolutionsgarde als Terrororganisation einzustufen. Das teilte EU-Chefdiplomatin Kallas mit. Grund ist die Tötung Tausender regierungskritischer Demonstranten in Iran.
Fast 50.000 goldene und silberne »Bayern Thaler« hat das bayerische Hauptmünzamt bereits verkauft. Die CSU spricht von einem Verkaufsschlager. Nun soll eine neue Münze auf den Markt.
Wegen russischer Attacken auf die Infrastruktur können Tausende Menschen in der Ukraine bei strengen Temperaturen nicht heizen, haben weder Strom noch fließend Wasser. Nun könnte eine noch eisigere Kältefront kommen.
Die Stadt Niscemi auf Sizilien rutscht immer weiter ab: Mehr als 1.500 Menschen mussten schon in Sicherheit gebracht werden, ganze Straßenzüge sind gesperrt. Wann sich die Lage entspannt, ist völlig unklar.
Israel hat die sterblichen Überreste von 15 Palästinensern in den Gazastreifen übermittelt. Israelische Kreise bestätigten die Übergabe. Mit dem Schritt, der auf die Rückführung der letzten israelischen Geisel-Leiche folgte, sind die Bedingungen für den Übergang in die nächste Phase des Gaza-Friedensplans erfüllt.
Die EU-Außenminister haben neue Strafmaßnahmen gegen das iranische Regime beschlossen. Unter anderem werden die berüchtigten Revolutionswächter nun als Terrororganisation eingestuft.
Der Verbrauch von Benzin und Diesel ist 2025 nicht wie erhofft gesunken, sondern leicht gestiegen. Der Straßenverkehr verursachte damit offenbar erstmals so viele Treibhausgase wie die gesamte Industrie. Von C. Baars und O. Lambrecht.
Der frühere Chef der libanesischen Zentralbank Riad Salamé soll 330 Millionen US-Dollar veruntreut haben. Ein Teil des Geldes soll in Gesellschaftsanteile und Immobilien in Deutschland geflossen sein. Diese wollen ihm die Behörden nun entziehen.
Sie verlangen mehr Wertschätzung und mehr Geld - dafür sind etwa 12.000 Beschäftigte aus dem Bildungsbereich in fünf Städten auf die Straße gegangen. Die Gewerkschaft GEW fordert sieben Prozent mehr Gehalt.
Bei der Deutschen Bank läuft das Geschäft, die Gewinne fallen so gut aus wie lange nicht. Wären da nicht die aktuellen Geldwäsche-Ermittlungen. Die Leitung der Bank bezieht Stellung. Von Ursula Mayer.