Schlagzeilen
BMW hat im ersten Quartal weniger verdient, hält sich aber besser als Mercedes und Volkswagen. Die Münchner profitieren von einer flexiblen Antriebsstrategie - und einem glücklichen Timing bei E-Autos. Von Angela Göpfert.
Die italienische Großbank Unicredit buhlt weiter um eine Übernahme der Commerzbank. »Völlig unangebracht«, lässt die Bundesregierung nun wissen. Zu konkreten Maßnahmen hält man sich jedoch bedeckt.
Präsident Selenskyj wirft Russland vor, die von der Ukraine einseitig ausgerufene Waffenruhe zu ignorieren. Sie gilt seit Mitternacht. Der Kreml hatte ebenfalls eine Waffenruhe angekündigt - aber nur für Freitag und Samstag.
Mit dem Vorhaben will Elon Musk seine Unternehmen unabhängiger von Auftragsfertigern aus Asien machen: In Texas plant SpaceX Investitionen in riesiger Summe in eine Chipfabrik. Das dürfte auch Donald Trump freuen.
Laut dem führenden Branchenverband AHLA verzeichnen die Hotels in den elf US-Austragungsstätten der Fußball-WM deutlich weniger Buchungen als erwartet. Dahinter vermutet die Hotelbranche einen bestimmten Grund.
Im jugoslawischen Zerfallskrieg sollen private Scharfschützen aus Europa in Sarajevo Menschen erschossen haben. Die Grünen fragten nach deutschen Kenntnissen – und blitzten bei der Bundesregierung ab.
In einer Grundsatzrede bei der Adenauer-Stiftung schlägt Außenminister Johann Wadephul eine grundlegende Reform der EU-Entscheidungsprozesse vor. Eine Gruppe von Staaten solle vorangehen.
Trotz Energiekrise hieß es zuletzt, Deutschland habe ausreichend Kerosin-Vorräte. Nun teilt Israel mit, Deutschland mit Kerosin aushelfen zu wollen - wohl auf Wunsch des deutschen Wirtschaftsministeriums.
Die Videokameras an Eingängen einiger Berliner Freibäder und die Ausweispflicht verstoßen nicht gegen die Datenschutzbestimmungen. Das hat das Berliner Verwaltungsgericht entschieden. Die Maßnahmen waren 2023 nach Gewaltvorfällen eingeführt worden.
Weil die Welt überwiegend klug auf die erratische Zollpolitik Donald Trumps reagiert hat, schien die Gefahr eines Handelskriegs gebannt zu sein. Ausgerechnet der Bundeskanzler bringt nun wieder alles ins Wanken.
Vom scharfzüngigen Oppositionsführer zum Kanzler, der den Laden zusammenhalten muss: Friedrich Merz musste die Rolle wechseln. Seine Wortwahl erinnert aber zuweilen an einen Politiker ohne Regierungsverantwortung, analysiert Dagmar Pepping.
CDU und SPD haben gut sechs Wochen nach der Wahl in Rheinland-Pfalz ihren Koalitionsvertrag unterzeichnet. Schwerpunkte sind Bildung und innere Sicherheit. Der bisherige Ministerpräsident Schweitzer wird SPD-Fraktionschef.