Ausland
Die Gefangennahme von Machthaber Maduro weckt Erinnerungen an frühere US-Interventionen in Lateinamerika. Der schnelle Überblick.
Der US-Nuklearschirm scheint zu wackeln. Das beunruhigt vor allem Länder in Ostasien: Japan, wo einst Atombomben fielen. Taiwan, wo ein Ingenieur ihre Entwicklung verhinderte. Und Südkorea, wo eine Mehrheit sie will.
Nach dem Brand in einer Bar arbeitet die Schweizer Polizei weiterhin daran, die Identität der Opfer festzustellen. Inzwischen konnten sie 16 weitere Personen zuordnen. Unter ihnen sind auch Teenager.
In Schlappen und gefesselt führen die US-Behörden Nicolás Maduro in New York vor. Er muss den berüchtigten »Perp Walk« absolvieren und grüßt anwesende Reporter kurz und sarkastisch.
Wie blickt die Welt auf das Vorgehen der USA in Venezuela? Eine »inakzeptable Grenze« sei überschritten, heißt es aus Brasília. In Buenos Aires hingegen spricht man von »exzellenten Nachrichten für die freie Welt«. Die Europäer äußern sich zurückhaltend.
Der US-Coup in Caracas schürt die Angst, in der Weltpolitik gelte nun unverblümt das Recht des Stärkeren. Ein Post aus Trumps engerem Zirkel verstärkt die Sorge um Grönland.
Eigentlich hat Donald Trump die »New York Times« zum Feind erklärt und eine Milliardenklage gegen die Zeitung angestrengt. Nach dem Maduro-Coup plauderte er dennoch freundschaftlich mit einem »NYT«-Reporter, zu nachtschlafender Zeit.
Der US-Präsident macht kein Geheimnis daraus, dass der alte Kontinent ein Mündel Amerikas werden soll. Warum wehren wir uns nicht entschlossener dagegen?
Mitten in der Nacht nehmen die USA Nicolás Maduro gefangen. Doch statt eines Plans für eine geordnete Machtübernahme präsentiert Donald Trump eine Überraschung – und brüskiert Friedensnobelpreisträgerin Machado.
Staatschef Maduro ist Gefangener der USA, Venezuela ernennt seine Vizepräsidentin zur Interims-Nachfolgerin, und die überrascht mit ihrer ersten Ansage. Auch Donald Trump verblüfft – mit seinem Statement zur Oppositionsführerin Machado
»Verschwörung zum Drogenterrorismus«: Nicolás Maduro soll sich laut der Trump-Regierung in den USA vor Gericht verantworten müssen. Bilder zeigen die Ankunft des Autokraten im Metropolitan Detention Center in Brooklyn, New York.
Venezuelas entmachteter Präsident Nicolás Maduro sitzt in New York im Gefängnis. Vizepräsidentin Rodríguez kündigte Widerstand gegen den Angriff der USA an. Sie übernimmt nun übergangsweise die Regierung.