Schlagzeilen
Über eine Milliarde Euro haben deutsche Geldhäuser nach einem geplatzten Gasprojekt in Russland verloren – weil der Linde-Konzern eine Vorauszahlung behielt. Einen Großteil klagen die Banken nun ein. Ihre Chancen? Ganz gut.
Tübingens umstrittener Oberbürgermeister Boris Palmer soll die Landesregierung modernisieren. Cem Özdemir erhofft sich von seinem Freund unkonventionelle Impulse für den Bürokratieabbau: »Es ist niemand vor ihm sicher.«
Mit der Reform des Unterhaltsvorschusses lässt Familienministerin Prien Alleinerziehende im Stich und spart zulasten armer Kinder. Dass säumige Väter künftig ihren Führerschein verlieren sollen, ändert daran nichts.
Die Familienministerin muss sparen und will deshalb beim staatlichen Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende kürzen. Zur Kritik daran sagt Karin Prien, sie könne »den Skandal tatsächlich nicht erkennen«.
Die EU will die Halbleiterproduktion in Europa ausbauen. Deutschland kann nun Anlagen in vier Bundesländern fördern. Davon sollen auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen profitieren.
Die Branche zieht eine gemischte Bilanz: Die Umsätze mit fair gehandeltem Kaffee oder Schokolade sind 2025 zwar gestiegen. Doch im Vergleich zu Österreich oder Frankreich ist bei den Deutschen deutlich Luft nach oben.
Donald Trump versteht Zölle als flexibles Druckmittel. Der Supreme Court hat den Präsidenten jedoch in die Schranken gewiesen – mit erheblichen Folgen für die US-Staatskasse.
Irans oberster Führer Mojtaba Khamenei hat Vergeltung für den Tod seines Vaters angedroht, auf der »Todesliste« einer Zeitung fand sich nun auch ein Porträt des Kanzlers. Die deutschen Behörden prüfen Hinweise zu Anschlagsplänen.
Nach der Wende haben viele Menschen in Sachsen-Anhalt den wirtschaftlichen Absturz erlebt. Nun herrscht die Sorge, die Geschichte könnte sich wiederholen. Davon profitiert die AfD.
Wer in einem Heim gepflegt wird, muss meist mehr bezahlen. Im Schnitt sind die monatlichen Eigenanteile im ersten Jahr in der Einrichtung auf 3364 Euro geklettert. Je nach Bundesland gibt es große Unterschiede.
Ein angebliches Gesundheitsgetränk für 100 Euro pro Liter hat den Negativpreis der Verbraucherorganisation Foodwatch erhalten. Der Hersteller teilt mit, die Kunden würden das Produkt sicher verstehen.
Im Internet kann jederzeit eingekauft werden, in Geschäften grundsätzlich nur an sechs Tagen die Woche. Nun fordert der Wirtschaftsverband DIHK eine Lockerung – wofür wohl die Verfassung angepasst werden müsste.