Schlagzeilen
Die AfD tritt im Parlament immer selbstbewusster auf. Die Rechtsextremen stören, pöbeln, drohen. Wo einst eine vertrauensvolle Atmosphäre herrschte, wächst ein hässliches Gefühl. Der SPIEGEL-Report.
Man muss nicht alle Anstandsregeln beherrschen. Diese hier schon. Beantworten Sie zehn Fragen – und Sie erfahren, ob Sie Ihr Knigge-Wissen auffrischen müssen.
Auch nach dem Deal mit den USA ächzt Europas Industrie unter Trumps Zöllen. Sie muss noch immer hohe Abgaben auf Hunderte Produkte zahlen. Für Streit sorgt außerdem ein heikles Milliardenversprechen der EU.
Ich habe über den Erfolg von Rechtsextremisten in Bitterfeld-Wolfen berichtet – und damit in der Stadt eine bizarre Debatte ausgelöst. Der Fall zeigt, wie der demokratische Dialog in Gefahr gerät.
Berlins Kulturverwaltung finanzierte auf Druck der CDU ausgesuchte Projekte gegen Antisemitismus. Ein »forschender Thinktank« von zwei Musikproduzenten bekam 390.000 Euro. War die Vergabe rechtens?
Ihre Niederlage auf dem EU-Gipfel war der Tiefpunkt eines desaströsen Jahres für EU-Kommissionschefin von der Leyen. Die Autorität der mächtigsten Frau Europas ist schwer beschädigt.
Eine wirksame Rentenreform, weniger Steuern für Unternehmen und niedrigere Sozialbeiträge: Für Wirtschaftslobbyisten sind das keine ungewöhnlichen Wünsche – außer es handelt sich um einen Grünen-nahen Verband.
Bundeskanzler Friedrich Merz beweist gute Manieren, meint der Vorsitzende der Deutschen Knigge-Gesellschaft. Für seine Krawatten mit Tiermotiven nennt er klare Regeln.
Kann ich beim Geschäftstermin Spaghetti essen? Darf ich einer Kollegin ein Kompliment machen? Wie benehme ich mich in der Bahn? Nicht alle Benimmregeln muss man kennen, diese schon.
Arbeitgeber und Gewerkschaft zeichnen die Lage in der Metall- und Elektrobranche in düsteren Farben: Auch 2026 drohten Jobverluste, Deutschlands Exportmodell sei in Gefahr. Bei Lösungsansätzen herrscht weniger Einigkeit.
Eine strukturierte Zusammenarbeit mit rechtsradikalen Parteien will EVP-Vorsitzende Manfred Weber zwar nicht. Gemeinsame Mehrheiten, um »illegale Migration zu stoppen und unseren Wohlstand zu sichern« scheinen ihm aber recht zu sein.
Der Präsident der Bundesnetzagentur wirft der Deutschen Bahn »miserables Baustellen-Management« vor. Pläne würden oft nicht rechtzeitig mitgeteilt, deshalb setzt die Behörde nun auf Strafzahlungen.