Ausland
Bei heftigen Winterstürmen haben die Portugiesen einen neuen Präsidenten gewählt. Erste Prognosen zur Stichwahl sehen den rechtspopulistischen Kandidaten Ventura weit hinter dem Sozialisten Seguro.
Norwegens Außenministerium zieht Konsequenzen aus den Epstein-Files: Botschafterin Mona Juul tritt wegen einer »schwerwiegenden Fehleinschätzung« zurück. Zudem werden Geschäfte ihres Ehemanns überprüft.
Krankenhäuser galten in Israel einst als Orte des Miteinanders von Juden und Arabern. Doch seit dem Gazakrieg tut sich auch hier ein Riss auf. Kaum jemand spricht offen über den Konflikt, aber die Ärztin Lina Qasem will nicht schweigen.
Im Dezember wurde Narges Mohammadi in Iran festgenommen. Nun wurde sie erneut zu zwei Haftstrafen von insgesamt sieben Jahren verurteilt. Ihr Anwalt hofft dennoch auf ihre baldige Freilassung.
Ein amerikanischer Onlinemarktplatz für Handgemachtes hilft kreativen Ukrainern durch den Krieg. Mehr als 40.000 Künstler und Bastler verschicken ihre Werke via Etsy in alle Welt.
Künstliche Intelligenz könnte eines Tages die perfekte Waffe in den Händen von Diktatoren und Terroristen sein – oder sich gegen die Menschheit wenden. Wer das für Science-Fiction hält, hat das Wesen der neuen Technik nicht verstanden.
Der Stabschef des britischen Premierministers Keir Starmer hat seinen Rücktritt erklärt. Hintergrund ist der Skandal um die Epstein-Verbindungen des britischen Labour-Politikers Peter Mandelson.
Der verstorbene US-Sexualstraftäter und Milliardär Jeffrey Epstein arbeitete offenbar hartnäckig daraufhin, Kremlchef Wladimir Putin zu treffen. Unklar ist, ob ein Kontakt wirklich stattfand.
Gegen hohe Mieten und Umweltfolgen gingen am Samstag Tausende in Mailand auf die Straßen. Als es dunkel wurde, eskalierte die Lage. Es gab mehrere Festnahmen.
Die EU unterstützt die Ukraine im Krieg gegen Russland. Doch die Regierung in Budapest hat eine andere Haltung: Weil Kyjiw russische Energie verbieten wolle, sei es ein Feind Ungarns.
Seit Oktober ist Sanae Takaichi Ministerpräsidentin in Japan. Nun konnte ihre Partei die von ihr ausgerufenen Parlamentsneuwahlen offenbar gewinnen.
Die türkische Schriftstellerin Ece Temelkuran warnt vor einer Rückkehr des Faschismus. Ihre eigene Heimat hat sie vor zehn Jahren verlassen. Nun beobachtet sie ähnliche Entwicklungen auch in Europa – und entwirft ein Gegenkonzept.