Ausland
Die USA blockieren die wichtige Meerenge am Persischen Golf, ebenso wie Kriegsgegner Iran. Eigentlich soll die amerikanische Operation den Seeweg frei machen. Doch sie könnte die fragile Waffenruhe in Gefahr bringen.
Stützpunkte in Saudi-Arabien, Jordanien, Bahrain und im Irak waren im Visier: Irans Revolutionswächter haben wohl heimlich in China den Satelliten TEE-01B gekauft, damit US-Truppen ausspioniert – und dann auch zugeschlagen.
Vom Krieg im Nahen Osten spricht Donald Trump auf Fox News schon in der Vergangenheitsform. Zwar dürfe Iran niemals Nuklearwaffen besitzen, aber der Sieg der USA sei jetzt schon besiegelt.
Es waren die ersten direkten Gespräche zwischen den verfeindeten Nachbarländern seit Jahrzehnten: Vertreter aus dem Libanon und Israel haben sich in Washington getroffen, auf Druck der USA.
Die Sensation kam in Minute vier: Mit einer bemerkenswerten Präsentation hat der ukrainische Präsident eine militärische Premiere verkündet. Russische Blogger reagieren bereits nervös.
Nach dem Machtwechsel in Ungarn soll Staatspräsident Tamás Sulyok, ein Orbán-Vertrauter, gehen – er sei des Amtes »unwürdig«, sagt der neue Regierungschef Magyar. Der erhält nun unerwartet Lob aus Washington.
Der Krieg im Sudan geht in sein viertes Jahr. Carl Skau, Vizedirektor des Welternährungsprogramms, ist durch die stark betroffene Region Darfur gereist und erklärt, was das Land am dringendsten braucht.
Russlands Behörden locken mit immer höheren Prämien, um Männer für den Krieg gegen die Ukraine zu verpflichten. Nicht nur die Soldaten bekommen Geld, auch ihre Anwerber. Einblicke in ein makabres Geschäft.
Das US-Justizministerium hat ein Gericht aufgefordert, Strafen gegen Mitglieder der »Oath Keepers« und »Proud Boys« fallen zu lassen. Sollte das durchgehen, wären alle Urteile gegen Kapitol-Angreifer rückgängig gemacht.
Weil er Beiträge zum Irankrieg veröffentlicht hatte, sitzt der international tätige Journalist Ahmed Shihab‑Eldin seit mehreren Wochen in Haft. Er hatte seine Familie im Golfstaat besuchen wollen.
Der Krieg im Sudan jährt sich zum dritten Mal, die humanitäre Lage im Land ist katastrophal. In Berlin will die Weltgemeinschaft Mittel sammeln.
Sirenen heulen, Autos stoppen, Fußgänger bleiben stehen: Israel hat der sechs Millionen jüdischen Holocaustopfer gedacht. Auch im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz kamen Tausende zusammen.