Schlagzeilen
Im Wahlkampf stellte Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz zentrale klimapolitische Vorhaben infrage.
Die EU-Länder sollen nach Meinung von Kommissionspräsidentin von der Leyen die Ukraine mehr unterstützen. Die CDU-Politikerin will die Rüstungsproduktion ausweiten.
Friedrich Merz steht nach der Bundestagswahl als stärkster Kandidat da. Doch noch sitzt er nicht im Kanzleramt. Der Weg dahin könnte kompliziert werden.
Die CDU hätte gern mehr gehabt, die Grünen hadern mit der eigenen Konstruktivität, und die SPD wartet auf Ansagen – bei Caren Miosga lecken alle ihre Wunden.
Jetzt sind alle Wahlkreise ausgezählt: CDU und CSU haben demnach die Bundestagswahl mit 28,6 Prozent gewonnen. Den zweiten Platz sichert sich die AfD. SPD, FDP und BSW erleben ein Debakel.
Im neuen Bundestag könnte der Virologe Hendrik Streeck sitzen und auch der Enkel von Helmut Kohl. Das Direktmandat haben sie gewonnen.
Knapp 14.000 Stimmen fehlen dem BSW, um in den Bundestag einzuziehen – und so hat eine schwarz-rote Koalition aus Union und SPD eine Mehrheit. Um 1.46 Uhr atmet Merz auf und die Grünen müssen ihre Regierungsträume begraben. Das Protokoll eines Wahlkrimis.Von FOCUS-online-Redakteur Maik Mosheim, FOCUS-online-Redakteur Till Dörken
Zeitweise stand am Wahlabend die CDU vor der Frage, mit den Grünen koalieren. So richtig enthusiastisch zeigte sich bei "Maybrit Illner" am Wahlabend keiner darüber – die CDU am allerwenigsten.
Die Union feiert einen deutlichen Sieg bei der Bundestagswahl, während SPD Verluste einfährt. FDP und BSW scheitern an der Fünfprozenthürde.
Bei zwei der drei Wahlen im Osten 2024 wurde die AfD noch auf Rang zwei verwiesen.
Nach der Wahlklatsche sortiert sich die SPD um: Co-Chef Lars Klingbeil soll auch den Fraktionsvorsitz übernehmen. Er kündigt einen Generationswechsel bei den Sozialdemokraten an.
Zweimal kandidierte Christopher Drößler erfolglos - um ein Mandat und ein Amt. Nun will er in den Bundestag und erhält bei der Wahl die meisten Erststimmen in einem Nordthüringer Wahlkreis.