Schlagzeilen
Im neuesten INSA-Sonntagstrend für die „Bild am Sonntag“ rutscht die SPD auf nur noch 14 Prozent ab – zwei Punkte weniger als in der Vorwoche. Diese Umfrageergebnisse machen die Sozialdemokraten zu den großen Verlierern der aktuellen politischen Stimmung.
Die verstolperte K-Frage sorgt in der SPD für massiven Ärger. Beim Treffen der Jugendorganisation entlädt sich die Wut. Im Fokus: Parteichefin Saskia Esken.
Arbeitsminister Hubertus Heil ist verärgert über die Diskussionen um die Kanzlerfrage. »Das war nicht gut in den letzten Tagen«, sagte der Vize-SPD-Chef auf dem Juso-Kongress. Er habe persönlich darunter gelitten.
Volkswagen gibt im Tarifkonflikt nicht nach: Laut VW-Markenchef Schäfer werde der Konzern nicht von seinen Plänen abrücken, Werke in Deutschland zu schließen. Auch Kündigungen könnte es geben.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat seine grüne Gesundheitsministerin öffentlichkeitswirksam entlassen. Beistand kommt vom möglichen künftigen Bündnispartner BSW.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat sich für eine Reihe von Mietrechtsverschärfungen auf Bundesebene ausgesprochen. Damit geht er auf Konfrontationskurs zu seiner eigenen Partei.
Der »Telemoritz« diente zuletzt nur noch als Werbefläche, Eigentümer Volkswagen Nutzfahrzeuge plante seinen Abriss. Jetzt hat ein Verkauf die Zukunft des maroden Fernsehturms gesichert.
Die Allianz-Kulturstiftung genießt in Deutschland Einfluss und Ansehen. Doch wochenlang tobte dort ein Machtkampf. Nun nimmt die Stiftungsaufsicht die Einrichtung genauer unter die Lupe.
Sven Giegold wirft Kanzler Scholz und dessen Vorgängerin Angela Merkel eine verfehlte Europapolitik vor. Der Vizevorsitzende der Grünen sagt: »Wer in Deutschland regiert, muss europäisch führen.« Und er fordert Steuern auf EU-Ebene.
»Ohne Ghostwriter, ohne Historiker, ohne Journalisten«: Angela Merkel hat ihre Memoiren nur zusammen mit ihrer früheren Büroleiterin geschrieben. Vieles lief anders als im Buchbetrieb üblich.
Finanzthemen sollten in der Schule eine größere Rolle spielen, fordern fast alle 14- bis 24-Jährigen in einer Umfrage. Vor allem junge Frauen wissen häufig nicht, was eine Aktie ist.
Burghausen lebt vom Öl, das auch aus Kasachstan kommt. Damit nimmt man in der bayerischen Kleinstadt Korruption, Menschenrechtsverstöße und Umweltverschmutzung in Kauf. Und dass Russland damit Gewinn macht.