Schlagzeilen
Die schwarz-rote Koalition ist angeschlagen, in der Union wird der Regierung eine »Prozessschwäche« bescheinigt, die nur mit einer Personalrochade zu lösen sei. Trifft es womöglich Fraktionschef Jens Spahn?
Was die 15 Bundeswehrsoldaten auf Grönland bedeuten. Der Kanzler hat Personalprobleme. Und: In Leipzig gehen Linke gegen Linke auf die Straße. Das ist die Lage am Samstagmorgen.
Das Hochseeschutzabkommen der Vereinten Nationen tritt am Samstag in Kraft. Es schafft die völkerrechtliche Grundlage für eine nachhaltige Nutzung der Hohen See und den Schutz ihrer Artenvielfalt. Von J. von Sperber.
Nach tödlichen Einsätzen und Protesten in Minnesota hat ein Gericht die Befugnisse der Einwanderungspolizei ICE begrenzt. Friedliche Demonstranten dürfen nicht mehr mit Gewalt vertrieben werden.
Ein Friedensrat soll die Übergangsverwaltung des Gazastreifens überwachen. Die US-Regierung hat jetzt die Mitglieder benannt. Mit dabei: der britische Ex-Premier Tony Blair und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner.
Die Münchner Sicherheitskonferenz äußert sich sonst nicht zu ihrer Einladungspolitik. Wegen der äußersten Brutalität gegen Protestierende werden jedoch keine Vertreter Irans teilnehmen – dazu hatte auch die Bundesregierung geraten.
Nach mehr als 25 Jahren der Verhandlungen werden die EU und die südamerikanischen Mercosur-Staaten heute eine der weltgrößten Freihandelszonen schaffen. Vor der Unterzeichnung wurde EU-Kommissionschefin von der Leyen nun in Brasilien empfangen.
Der Bundeskanzler findet: Arbeitnehmer in Deutschland haben zu viele Krankheitstage. Bei einem Wahlkampfauftritt räsoniert er über eine Abschaffung der telefonischen Krankschreibung. Die AOK widerspricht.
Einen Tag nach der ugandischen Präsidentschaftswahl soll Oppositionskandidat Bobi Wine mit einem Armeehubschrauber entführt worden sein. Bereits im Wahlkampf hatte es Repressionen gegeben.
Adam Kadyrow gilt als möglicher Nachfolger seines Vaters, des tschetschenischen Machthabers Ramsan Kadyrow. Nun soll sich der 18-Jährige nach einem Autounfall in »ernstem Zustand« befinden.
In Kairo ist die palästinensische Übergangsverwaltung des Gazastreifens erstmals zusammengekommen. Sie will sich um den Wiederaufbau des zerstörten Küstenstreifen kümmern. Laut UN-Schätzung wird das etwa 50 Milliarden US-Dollar kosten.
Fluggesellschaften sollen im Luftraum über mehreren Staaten vorsichtig sein, empfiehlt die US-Aufsichtsbehörde FAA. Als Grund werden Risiken potenzieller militärischer Aktivitäten genannt.