Schlagzeilen
Das iranische Regime versucht offenbar weiterhin, das Ausmaß der Gewalt gegen Demonstranten zu verbergen. Auch 18 Tage nach Beginn der Internetsperre gibt es massive Einschränkungen. Der Blackout lähmt auch die Wirtschaft.
Ein Satellitennetzwerk nach dem Vorbild von Starlink soll die Bundeswehr unabhängiger von Elon Musks SpaceX machen. Dabei konkurrieren gleich zwei Konsortien um die Gunst der Auftraggeber.
Verteidigungsminister Pistorius widerspricht der Abwertung des Nato-Einsatzes in Afghanistan durch US-Präsident Trump vehement: Die Kritik sei respektlos gegenüber den gefallenen Soldaten – und historisch falsch.
Im Landtagswahlkampf von Baden-Württemberg will die AfD mit einem Vorschlag zum Schutz der heimischen Autoindustrie Punkte machen. Ökonomen sehen den Plan als Beleg dafür, wie wenig die Partei von Wirtschaft versteht.
Die USA wollen in die zweite Phase des Gaza-Friedensplans übergehen und drängen Israel zur Öffnung der Grenze nach Ägypten. Israel zeigt sich dazu jetzt bereit – unter Einschränkungen.
Die gelockerten Fristen bei den CO₂-Vorgaben haben der Autoindustrie nach SPIEGEL-Berechnungen Milliarden an Strafen erspart. Klimaschützer warnen, die Industrie ruhe sich zu sehr auf den gelockerten Regeln aus.
Nach der Festnahme Nicolás Maduros positioniert sich Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez selbstbewusst gegenüber Washington: Sie fordert ein Ende der US-Einmischung.
Die unsichere Weltlage macht sich auch auf den Finanzmärkten bemerkbar. Eine der ältesten Wertanlagen der Welt erlebt dabei eine bislang nicht gekannte Nachfrage.
Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine wird in Deutschland wieder verstärkt über den Verteidigungsfall diskutiert. Die deutsche Wirtschaft ist darauf allerdings nur schlecht vorbereitet.
Nach der Erschießung von Alex Pretti durch ICE-Kräfte in Minneapolis erhebt Ex-Präsident Bill Clinton schwere Vorwürfe gegen die Trump-Regierung. Er warnt vor dem Verlust demokratischer Freiheiten.
Wie geht es weiter in Minneapolis? Nordsee-Anrainer wollen Zeichen europäischer Eigenständigkeit senden. Und: Der Holocaust-Gedenktag steht bevor. Das ist die Lage am Montagmorgen.
Heino Wiese gehört zu den wenigen Menschen, die nicht mit Gerhard Schröder gebrochen haben. Er profitierte vom Aufstieg des Ex-Kanzlers, litt unter seinem Abstieg. Und bleibt seit Jahrzehnten an dessen Seite. Warum nur?