Schlagzeilen
Kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara hat US-Präsident Donald Trump die fehlende Unterstützung durch Deutschland im Irankrieg angeprangert – und überraschend warme Worte für die Ukraine gefunden.
Erdbeben haben Venezuela getroffen. Auch die Hauptstadt Caracas ist betroffen. Messungen gehen von einem der stärksten weltweiten Erdbeben dieses Jahr aus.
Im Disput um ein verschärftes Wahlrecht erpresst Donald Trump seine Republikaner. Er will ein anderes Gesetz so lange blockieren, bis er seinen Willen bekommt. Ein Mittagessen mit Senatoren aus den eigenen Reihen ist nun eskaliert.
Der US-Finanzinvestor Bain Capital übernimmt die lukrative VW-Tochter Everllence. Das Unternehmen stellt Schiffsantriebe und Generatoren her. Der Verkauf an den amerikanischen Investor gilt als Überraschung.
Das Verteidigungsministerium meldet positive Zahlen zum Start des neuen freiwilligen Wehrdienstes. Rund 96 Prozent der Männer hätten auf den Fragebogen der Bundeswehr reagiert. Den übrigen drohen Sanktionen.
Die E5-Staaten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Polen sind sich in vielen Themen einig - vor allem bei der Ukraine. Beim Treffen im Berliner Kanzleramt wurde auch der britische Premier Starmer verabschiedet.
Der Kanzler und seine Amtskollegen aus Frankreich, Großbritannien, Italien und Polen wollen verhindern, dass der kommende Nato-Gipfel im Chaos endet. Also geben sie sich stark und geeint. Doch die Inszenierung hat Risse.
Der neue Wehrdienst steigert die Zahl der Bewerbungen für die Bundeswehr: Das Verteidigungsministerium hat Bilanz gezogen - und auch Zahlen zum Rücklauf bei den Fragebögen veröffentlicht.
Der neue Linken-Chef Pantisano hat von einer "faschistischen Politik" der CDU gesprochen. Auch wenn er sich später entschuldigte - so schnell vergessen ist es offenbar nicht. Im Bundestag wurde hitzig darüber debattiert.
Russland geht massiv gegen Kritiker vor. Vor der Duma-Wahl im September muss mit Maxim Kruglow ein weiterer Politiker der Oppositionspartei Jabloko lange in Haft – wegen Social-Media-Posts zu ukrainischen Opfern.
Verteidigungsminister Pistorius zieht die Reißleine beim Marine-Projekt zum Bau von F126-Fregatten. 2,3 Milliarden Euro an Steuergeld sind bereits in das Projekt geflossen. Die Opposition sieht eine "teure Blamage". Von Oliver Neuroth.
Sönke Neitzel sprach 2025 vom »letzten Sommer in Frieden«, heute ist er optimistischer. Doch im SPIEGEL-Talk mahnt der Militärhistoriker: Ohne mehr Ukrainehilfe und eine klare Europa-Strategie bleibt die Lage gefährlich.