Schlagzeilen
Der britische Ölkonzern Shell profitiert vom Krieg in Nahost. Im ersten Quartal war der Gewinn doppelt so hoch wie im Vergleichszeitraum davor. Vor allem die Raffineriesparte und die Förderung zogen deutlich an.
Nach dem Start des neuen freiwilligen Wehrdienstes gibt es positive Zahlen über die Rückmeldungen. Mehrere Tausend Männer aber haben den verpflichtenden Fragebogen nicht fristgemäß ausgefüllt. Den Verweigerern blühen empfindliche Sanktionen.
Die Linkenchefs wollen, dass die eigenen Leute im Bundestag ihre Diäten auf Höhe des Durchschnittslohns deckeln. Der Widerstand in der Fraktion wächst, ein Abgeordneter hat sich juristische Expertise geholt.
Der Arbeitskreis Steuerschätzung hat seine Erwartungen gedämpft. Die Bundesregierung muss in den kommenden Jahren mit deutlich weniger Geld auskommen als bisher erwartet.
Die Baumarktkette Obi verteidigt ihren Orangeton vor Gericht gegen Attacken von Hornbach und Globus. Zur zentralen Frage haben die Ketten widersprüchliche Gutachten vorgelegt.
Ein scheidender AfD-Mann packt aus: Rüdiger Klos rechnet in einem internen Brandbrief gnadenlos mit der Parteispitze ab. Seine Vorwürfe gegen Markus Frohnmaier reichen von Machtmissbrauch bis zum »Geschäftsmodell AfD«.
Neue Zahlen zeigen, dass sich der Zustand des Schienennetzes trotz Rekordinvestitionen nicht verbessert hat. Kurzfristig soll nun eine Pufferminute für pünktlichere Züge sorgen.
Die Familie Al Nahyan ist laut Schätzungen die zweitreichste der Welt – und besitzt viel Ackerland in Europa. Einer Recherche zufolge soll sie so von EU-Subventionen in Höhe von mehr als 71 Millionen Euro profitiert haben.
Mit Rheinmetall als Generalunternehmer will die Bundeswehr den Bau von neuen Fregatten für die Marine retten. Nun hat die Rüstungsschmiede eine Kostenkalkulation vorgelegt: Das Projekt wird deutlich teurer.
Der Angriff auf Signal-Nutzerkonten deutscher Spitzenpolitiker versetzt Berlin in Alarm. Russlands Agenten spionieren immer dreister. Moskau sieht Deutschland inzwischen als »Feind Nummer eins«.
Die Bundesregierung will die Industrie mit hohen Summen unterstützen, um die deutschen Klimaziele zu erreichen. Die EU-Kommission hat die Pläne nun abgesegnet.
Vier deutsche Werke gelten im Volkswagen-Konzern als zu teuer. Dabei produzieren die VW-Fabriken in Zwickau und Emden noch relativ günstig. Sie haben ein ganz anderes Problem.