Schlagzeilen
Ein Jahr lang hatte die Regierung die Möglichkeit, ein Sondervermögen für Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz auszugeben. Zwei Institute rechnen nun vor: Das Geld wurde hauptsächlich genutzt, um Haushaltslöcher zu stopfen.
Das israelische Militär hat nach Regierungsangaben den iranischen Sicherheitschef Laridschani getötet. Aus Teheran gibt es keine Bestätigung. Iran setzte die Angriffe auf die Golfstaaten und Israel fort.
Sie kamen übers Wochenende, schossen bevorzugt auf Frauen und Kinder, dann kehrten sie in ihr bürgerliches Leben zurück. Jahrzehnte nach dem Bosnienkrieg wird gegen die Scharfschützen-Touristen ermittelt.
CDU und CSU hintertreiben in Brüssel die ohnehin schon löchrige Brandmauer. Das ist nicht nur für die Demokratie gefährlich, sondern auch für die Konservativen selbst.
Wer für einen kirchlichen Arbeitgeber arbeitet, kann nach einem Urteil des EuGH wegen eines Kirchenaustritts nicht zwangsläufig gekündigt werden. Geklagt hatte eine ehemalige Caritas-Mitarbeiterin, die sich diskriminiert sah.
Vor einem Jahr verabschiedete der Bundestag das sogenannte Sondervermögen. Zwölf Monate später bemängeln Forschende: Nur ein kleiner Teil des Geldes fließe in Infrastruktur und Klimaschutzmaßnahmen.
In einem Gastbeitrag schreibt Bundespräsident Steinmeier, Deutsche könnten stolz sein auf Traditionen, ohne den Blick auf den Abgrund der Shoah zu verdrängen. Er sieht die Demokratie gefährdet, wie lange nicht mehr.
Die Linke beantragt, dass die Regierung ein Gesetz zur Übergewinnsteuer und einen Spritpreisdeckel bei Mineralölkonzernen vorlegt. Die Einnahmen sollen in ein neues 9-Euro-Ticket fließen und in ein Energiekrisengeld.
US-Präsident Trump hat erneut eine mögliche "Übernahme" Kubas ins Spiel gebracht. Er könne mit dem Land machen, was er wolle, sagte Trump. Infolge der US-Ölblockade leidet Kuba aktuell unter massiven Stromausfällen.
Ex-Trigema-Chef Wolfgang Grupp sitzt wieder an seinem Schreibtisch – und bringt sein Wissen offenbar in das Familienunternehmen ein. Was seine Kinder über die Rückkehr verraten.
Der neue chilenische Präsident Kast will seine Agenda gegen Migration offenbar schnell umsetzen: An den Grenzen zu Peru und Bolivien sollen neue Befestigungen entstehen. Kast war erst vergangene Woche vereidigt worden.
Erneut haben Ermittler Wohnungen in mehreren Bundesländern durchsucht. Die Razzien stehen nach NDR-Informationen im Zusammenhang mit der rechtsextremistischen "Letzten Verteidigungswelle". Mehrere mutmaßliche Mitglieder stehen bereits vor Gericht.