Schlagzeilen
Die USA werfen Nicolás Maduro vor, Teil des ominösen »Kartell der Sonnen« zu sein und stufen die Organisation nun als Terrororganisation ein. Venezuelas Machthaber übt sich derweil als friedliebender Sänger.
Das Wachstum übertrifft die Erwartungen von Analysten deutlich: Trotz des Gazakriegs und des Waffengangs gegen Iran läuft es rund für Israels Wirtschaft. Die Landeswährung Schekel erreicht ein Dreieinhalb-Jahres-Hoch.
In Chile wird sich der Rechtsruck in Lateinamerika vermutlich fortsetzen: Zwei Kandidaten müssen nach dem Urnengang am Sonntag in die Stichwahl. Gewinnen dürfte José Antonio Kast – ein Pinochet-Verehrer mit deutschen Wurzeln.
Die EU-Außenminister tauschen sich über eine Signal-Chat-Gruppe aus - laut SWR und Follow the Money finden sich darin auch Inhalte, die der Geheimhaltung unterliegen und deren Offenlegung EU-Staaten schaden könnten. Die EU wiegelt ab.
Betrug mit sogenannten Krypto-Währungen nimmt weltweit zu. Allein in den vergangenen zwei Jahren sollen mindestens 25 Milliarden Euro an illegalen Geldern in Krypto-Börsen gewaschen worden sein - das zeigt eine internationale Recherche.
Der Kanzler lässt sich von der Parteijugend vorführen. Finanzminister Lars Klingbeil macht Außenpolitik. Und die Not der Ukraine wird größer. Das ist die Lage am Montagmorgen.
Es ist eine Kehrtwende: US-Präsident Trump hat sich nun doch für die Veröffentlichung der Epstein-Akten ausgesprochen. Man habe nichts zu verbergen, teilte Trump mit - und empfahl seinen Republikanern, für die Freigabe zu stimmen.
Der Besuch von Außenminister Wadephul nach China war zuletzt geplatzt. Finanzminister Klingbeil reist nun trotzdem in das Land - und muss sich Kritik anhören. Es brauche keine "Peking-Connection", sagen die Grünen.
»Wir haben nichts zu verbergen«: US-Präsident Donald Trump vollführt im Fall Jeffrey Epstein eine Kehrtwende. Er erklärt nun, die Akten zum Fall des verurteilten Sexualstraftäters sollten veröffentlicht werden.
Im brasilianischen Belém startet die zweite Woche der Weltklimakonferenz. Jetzt stehen die Minister im Mittelpunkt - die heiße Phase der Verhandlungen beginnt. Von Janina Schreiber.
Schüchtern, besorgt, aufbrausend - die eigene Persönlichkeit ist nicht in Stein gemeißelt. Eine neue Studie zeigt: Eine Krankheit, die Umwelt oder auch der eigene Wille können den Charakter formen - auch im hohen Alter noch. Von Katharina Bruns.
Als erster Minister der Merz-Regierung besucht Lars Klingbeil Peking. Zuletzt hatte Außenminister Johann Wadephul seine Reise abgesagt. Die Grünen werten das als Beleg für planlose Chinapolitik.