Ausland
Die Straßenobdachlosigkeit beschäftigt die britische Politik seit Jahren. Premierminister Andy Burnham kündigt nun ein Sofortprogramm an. Die Opposition zeigt sich skeptisch.
Eine Bebauung des sogenannten E1-Gebiets würde das Westjordanland spalten. Nun will Israels Bauministerium dort Hunderte Wohneinheiten errichten lassen. Beobachter fürchten, die Regierung wolle vor den Wahlen Fakten schaffen.
Erst kürzlich sorgten Klagen über Missstände auf einen US-Flugträger für Aufsehen. Nun wurde ein weiterer Fall bekannt: Auf dem Zerstörer USS »Benfold« fiel tagelang der Strom aus – auch Küche und Toiletten waren betroffen.
Die USA erhöhen den Druck auf den Internationalen Strafgerichtshof: Außenminister Rubio setzt IStGH-Präsidentin Tomoko Akane und einen leitenden Ankläger auf die Sanktionsliste. Es sind nicht die ersten Maßnahmen dieser Art.
Europa fürchtet steigende Flüchtlingszahlen auf Kreta – und baut die Zusammenarbeit mit der Haftar-Familie aus, wie Recherchen des SPIEGEL und von »Report Mainz« zeigen. Dabei folgen die ostlibyschen Machthaber einem zynischen Plan.
Schon am Freitag soll Schluss sein: Nach der klaren Ansage von Donald Trump verkürzen die USA die laufenden Militärübungen mit Südkorea radikal. In Seoul zeigt man sich überrumpelt.
Der Geheimdienst Mossad und die israelische Armee haben die sterblichen Überreste von Jehuda Katz geborgen. Es ist der letzte von drei seit 1982 im Libanon vermissten Soldaten, der nach Israel zurückgebracht wurde.
Unter Diktator Assad soll Syrien an einem Atomprogramm gearbeitet haben – so der Verdacht. Jetzt fanden Experten der IAEA im Land tatsächlich »einige Tonnen Nuklearmaterial«. Was passiert nun damit?
In der russischen Bevölkerung breitet sich anscheinend die Sorge aus, der Kreml könnte private Gelder für seinen Krieg einziehen. Laut »Washington Post« plündern viele ihre Konten.
Die Organisation Ukrainischer Nationalisten nahm sich in den Dreißigerjahren den deutschen und italienischen Faschismus zum Vorbild. Einer ihrer Anführer ist nun feierlich mit militärischen Ehren umgebettet worden.
In der Londoner City sind farbige Strümpfe die einzig erlaubte Extravaganz. Was ein falsches Paar im richtigen Moment bedeuten kann, erfuhr ich in einem Sikh-Tempel.
Großbritannien streitet nach dem Tod von Jason Arday über Rassismus und Plagiatsvorwürfe. Wurde er Opfer einer Hetzkampagne – oder war er ein Hochstapler? Seine nun erschienene Autobiografie wirft neue Fragen auf.