Deutschland

Mit der Einigung im Nordirland-Streit ist Großbritannien und der EU der wohl bestmögliche Kompromiss gelungen. Ob das aber auch langfristig für Ruhe sorgt, ist fraglich.

Die Gewerkschaft Verdi will am Freitag mit Warnstreiks den öffentlichen Nahverkehr in zahlreichen Städten in mehreren Bundesländern lahmlegen.

Bei den Marken "Bild" und "Welt" plant der Axel-Springer-Verlag einen Stellenabbau. Es werde "deutliche Reduzierungen" geben, erklärte Konzernchef Döpfner. Die Wirtschaftsziele seien aber 2022 übertroffen worden.

Juden sind in Deutschland im vergangenen Jahr häufiger Opfer von Gewalttaten geworden als 2021. Innenministerin Faeser verurteilte die Taten. "Antisemitismus wird gewalttätiger", sagte der Präsident des Zentralrats der Juden.

Während der Pandemie beschnitt die Politik die Grundrechte der Bürger – und das Bundesverfassungsgericht hielt sich weitgehend zurück. War das falsch?

Am Freitag werden in vielen Städten Busse und Bahnen stillstehen - die Gewerkschaft ver.di hat Warnstreiks in sechs Bundesländern angekündigt. Damit soll Druck in den Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes gemacht werden.

Die ukrainische Menschenrechtsaktivistin Oleksandra Matwijtschuk bittet die Welt um Unterstützung bei der Aufarbeitung von Russlands Kriegsverbrechen. Ohne die könne es keinen Frieden geben, sagt sie.

Hat Europa in der Energiepreiskrise das Schlimmste bereits hinter sich? Nein, warnt die Internationale Energieagentur: China könnte schon bald die Preise für verflüssigtes Erdgas wieder in die Höhe treiben.

Weil er keine Steuern auf Millionengewinne zahlen mochte, wollte ein Mann dem Finanzamt weismachen, Kryptowährungen seien Computeralgorithmen und kein Wirtschaftsgut. Die Richter des Bundesfinanzhofs sahen das anders.

Die Regierungskoalition hat sich wohl auf Maßnahmen geeinigt, um den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben. Die Windkraft stehe dabei im Fokus.

Ein NPD-Politiker ist mit seiner Verfassungsbeschwerde gescheitert: Er klagte gegen seinen Ausschluss aus einem Sportverein und wertete den Schritt als Diskriminierung. Das Bundesverfassungsgericht sah das anders und gab dem Verein recht.

Der Einbau neuer Gas- und Ölheizungen könnte ab 2024 schrittweise verboten werden - früher als geplant. Das geht Medienberichten zufolge aus einem Gesetzesentwurf hervor. Doch in der Koalition regt sich Widerstand.