Wirtschaft
Energiekosten, Fachkräftemangel, fehlende Nachfolge: Tausende Unternehmen mussten 2025 schließen. In einigen Branchen stiegen die Zahlen rasant. Auch gesunde Betriebe schließen ihre Türen.
Sieben Prozent weniger Weizen, zwanzig Prozent weniger Raps: Der deutsche Bauernverband hat eine ernüchternde Erntebilanz nach dem Dürresommer gezogen – und verlangt Hilfen für die betroffenen Landwirte.
Die deutschen Bauern fahren wegen der Dürre vielerorts katastrophale Ernten ein, Krieg und Niedrigwasser treiben die Kosten. Welche Lebensmittel nun noch teurer werden könnten.
In Deutschland fehlen geschätzt 1,4 Millionen Wohnungen. Im ersten Halbjahr sind immerhin deutlich mehr genehmigt worden als im Vorjahrszeitraum – doch es werden auch immer mehr Projekte storniert.
Deutschlands Schulden wachsen und damit die Gefahr, dass die Bundesrepublik ihr Spitzenrating einbüßt. Der Ökonom Martin Lück sagt, ob die Herabstufung unmittelbar droht und welche Folgen sie hätte.
Rheinschiffe können wegen des Niedrigwassers kaum noch fahren, Lockerungen der Sonntagsfahrverbote für Lkw sollen der betroffenen Industrie helfen. Doch dabei handelt es sich offensichtlich vor allem um Symbolpolitik.
Einzelne Produktionen hat der Chemiekonzern BASF eigenen Angaben zufolge bereits zurückgefahren. Die Lage halte sich angesichts der Dürre und des Rhein-Niedrigwassers aber im Rahmen.
Für Tausende Beschäftigte unter anderem in Hamburg, Bremen und Wilhelmshaven will Ver.di einen neuen Tarifvertrag aushandeln. Ein erstes Angebot lehnte die Gewerkschaft ab. Am Abend soll ein Ausstand beginnen.
Pharmariese AstraZeneca musste eine Studie für ein wichtiges Lungenkrebs-Medikament stoppen. Es ist nicht der erste Fehlschlag in der jüngsten Zeit.
Die AfD umwirbt Menschen mit kleinen Einkommen, die früher noch SPD gewählt hätten. Ihre Versprechen an die Arbeiter wird die Partei aber kaum einlösen können.
Die verbreitete Krisenstimmung, hohe Mieten und teurer Sprit konnten den Trend nicht bremsen. Die Deutschen geben immer mehr für ihre Freizeitbeschäftigungen aus.
Die gestiegene Zahl der Baugenehmigungen weckt Hoffnungen auf einen Aufschwung im Immobiliensektor. Dabei ist das Ende der Talsohle noch nicht einmal in Sicht.